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Erfolgversprechende chinesisch-europäische Zusammenarbeit im Rahmen des G20-Gipfels

2016-09-01 15:36:38 de.china-info24.com

Der 11. G20-Gipfel findet in Kürze in Hangzhou statt. Viele europäische Länder wie Frankreich, Deutschland und England sind G20-Mitgliedsstaaten, deren Führungspersonen an diesem Gipfel teilnehmen werden und sich mit der chinesischen Führung austauschen werden. In den letzten Jahren haben die chinesisch-europäischen Beziehungen in vielen Bereichen einen Gang hochgeschaltet. Anhand des G20-Gipfels in Hangzhou wird es erneut neue Möglichkeiten für chinesisch-europäische Kooperationen geben.

Das zentrale Thema des G20-Gipfels in Hangzhou wurde bereits bestimmt, nämlich die Errichtung einer innovativen, dynamischen, vernetzten und inklusiven Weltwirtschaft. Dieses Thema zeigt nicht nur die Eigenschaften des Forums für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit der G20, sondern auch die momentan in der Weltwirtschaft herrschenden großen Probleme, wodurch der Gipfel von europäischer Seite aus große Anerkennung erhält. Während in Industrieländern die Wiederbelebung der Wirtschaft schleppend vorangeht und sich das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer verlangsamt, suchen alle Länder nach einer neuen Lösung für die Wirtschaftsregierung. Auch Europa und China können sich als zwei Vertreter großer Wirtschaftssysteme noch nicht von dieser Realität loslösen. Beide haben bereits Reformkonzepte und Wege vorgeschlagen, darunter gemeinsame Forderungen und ähnliche Tätigkeiten. Wenn die Zusammenarbeit im Rahmen des G20-Gipfels verstärkt werden kann, ist das von großer Bedeutung für die Förderung der chinesisch-europäischen Beziehungen und der Weltwirtschaftsregierung.

Der erste Grund für die hohe Beachtung der chinesisch-europäischen Zusammenarbeit im Rahmen des G20-Gipfels ist ziemlich offensichtlich: Auf der einen Seite sollte Chinas Rolle als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und größtes Schwellenland nicht außer Acht gelassen werden. Auf der anderen Seite ist die europäische Beteiligung an den G20 am höchsten: Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Russland, Turkei und noch sieben Mitglieder aus der EU. Darunter sind Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Italien zusätzlich noch Mitglieder der G7. So einer Gewichtung muss man zusätzlich besondere Beachtung schenken.

Wenn der „Heiligenschein“ Chinas und Europas ein schwacher Grund dafür ist, die gegenseitige Harmonie stärken zu müssen, dann ist die Erweiterung der chinesisch-europäischen Interessen im Rahmen des G20-Gipfels wiederum ein guter Grund für die Verstärkung der Zusammenarbeit beider Seiten. Es gibt viele Gründe für die Entstehung von Schwierigkeiten in der Weltwirtschaft. Das internationale Währungssystem und Finanzsystem, die sich an den USA und am US-Dollar orientieren, werden als Hauptursachen angesehen. Tatsächlich begann die schwierige Wirtschaftslage mit der amerikanischen Finanzkrise 2008. Damals wurden alle Wirtschaftssysteme, inklusive dem chinesischen und europäischen, beeinflusst. Heute versuchen die USA erneut durch Zinserhöhungen dem US-Dollar Auftrieb zu geben, was zu riesigen Wechselkursschwankungen führt und die chinesische und europäische Währung schwächt. In Anbetracht dessen wurde die Förderung der Reform des internationalen Finanz- und Währungssystems zu einem allgemeinen Konsens. Die „Sympathie“ für die Vorherrschaft des US-Dollars führt ebenfalls zu gemeinsamen Forderungen von China und Europa. Die europäischen Länder nahmen aktiv an der Planung der von China geleiteten Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) und der schnellen Popularisierung des Renminbi in Europa teil. China kaufte europäische Anleihen und gab Finanzhilfen für strategische Investmentfonds in Europa, was ein Beweis für wirksame Maßnahmen ist. Die gemeinsamen Initiativen von China und Europa im Bereich der Finanzen und Währung lehnen Unilateralität ab und fördern Multipolarität. In diesem Bereich gibt es viel Platz für Kooperationen zwischen beiden Seiten. Daran kann man erkennen, dass die gemeinsamen Interessen von China und Europa im Rahmen des G20-Gipfels größer sein werden als von China und den USA sowie den USA und Europa. Davon ausgehend sollten sie die Harmonie verstärken, gemeinsam die Politik gestalten, die Reform der internationalen Finanzinstitutionen fördern, die Weltwirtschaftsregierung verbessern und die Lösung internationaler Angelegenheiten antreiben.

Außer den genannten Gründen ist die chinesisch-europäische Zusammenarbeit im Rahmen des G20-Gipfels ein starkes Beispiel und kann als ein Grund dafür angesehen werden, dass beide Seiten die Zusammenarbeit verstärken sollten. Um die gegenwärtige schwierige Wirtschaftslage zu bewältigen, werden China und Europa die Vertiefung der Reformen weiter an oberste Stelle setzen, aber der Widerstand ist groß. Unter solchen Umständen muss man sich nicht nur gegenseitig bei Reformen und innovativen Entschlüssen unterstützen, sondern auch bei Strategien und Maßnahmen voneinander lernen. Einmal ganz von der Verbindung der Konstruktion von Chinas „Ein Gürtel, eine Straße“-Initiative mit Europas „Juncker-Plan“ sowie den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen „Made in China 2025“ und Deutschlands „Industrie 4.0“ abgesehen, bezieht sich schon allein der Aufbau der AIIB vor Kurzem auf das europäische Verwaltungssystem für komplexe Investitionen, den internationalen Normen entsprechenden Entscheidungsfindungsweg und den Prognosemechanismus für Kapitalrenditen. Im Gegenzug dazu kann sich Frankreich oder Deutschland von der Einführung der Verwaltungsmethodenfür die Umsetzung von Taxi-Apps in China inspirieren. Sie zeigen alle die vergleichsweise starke Komplementarität zwischen China und Europa.

China ist dieses Jahr Gastgeber des G20-Gipfels und nächstes Jahr findet der G20-Gipfel in Hamburg statt. Dies bietet für die weitere Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen China und Europa im Rahmen des G20-Gipfels noch mehr Chancen auf Dauerhaftigkeit. Falls China und Europa bei der Agendabestimmung den Fortbestand bewahren können, werden chinesische und europäische Weisheiten unzweifelhaft noch mehr zur Weltwirtschaftsregierung beitragen.

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