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Taiwaner Fernseh-Moderatorin kontert Mike Pence

2018-10-08 07:40:29 CRI

Eine Taiwaner Fernseh-Moderatorin hat die jüngsten US-Vorwürfe gegenüber China gekontert.

Joyce J Huang, die in der Provinz Taiwan politische Fernsehsendungen moderiert, schrieb in einem Kommentar für die Zeitung „China Times", Chinas Wohlstand basiere nicht auf Invasion, so wie es der Stellvertreter des US-Präsidenten, Mike Pence, behauptet hatte, sondern auf dem Fleiß der Chinesen.

Huang schrieb, Pence machte ausgerechnet vor den US-Zwischenwahlen China Vorwürfe und zwar ohne die Tatsachen zu respektieren. Der Vize-Präsident wolle die historischen Tatsachen nicht wissen: China schulde den USA nichts und sei immer freundlich gegenüber den Vereinigten Staaten gewesen.

Kooperationen zwischen Beijing und Washington seien eine gute Sache für die ganze Menschheit. Besonders die USA könnten von der Zusammenarbeit sehr stark profitieren.

Weiter blickte die Kommentatorin auf die Geschichte seit Anfang des 20. Jahrhunderts zurück: Die USA hatten ein Stück Boden von der nordchinesischen Hafenstadt Tianjin von Großbritannien geschenkt bekommen, als die westlichen Mächte einige chinesische Gebiete unter sich aufteilten. Mehr als sieben Prozent der chinesischen Kompensation an die westlichen Invasoren gingen an die USA. Als Millionen Chinesen unter der japanischen Invasion in den 1930er Jahren litten, schauten die USA tatenlos an. Erst nachdem die Japaner Pearl Harbor heimlich angegriffen hatten, erklärten die USA Japan den Krieg. Auf der Jalta-Konferenz kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges übten die USA Verrat an China. Die Diaoyu-Insel sei nicht zusammen mit der Insel Taiwan an China zurückgegeben worden. Das Verwaltungsrecht auf Diaoyu übergab Washington jedoch an Japan.

Ferner analysierte Huang Chinas Erfolg seit der Reform und Öffnung. Sie schrieb, der Wohlstand von rund 1,4 Milliarden Chinesen sei ein Wunder der Menschheit. Das wisse jeder Chinese zu schätzen.

Die Stabilität und das Wohlergehen, so wie es jeder Chinese wahrnehme, seien nicht auf die Invasion oder die Kolonialisierung zurückzuführen, sondern auf die Intelligenz und den Fleiß der Menschen. Die USA hätten von Chinas Erfolg stark profitiert. Ein Beispiel sei das iPhone: 30 Prozent der iPhones seien von Chinesen gekauft worden. Und bei einem iPhone im Wert von 300 US-Dollar gingen nur zehn Dollar in die Taschen seines chinesischen Herstellers, mehr als 200 US-Dollar verdienten die Amerikaner.

Zum Schluss schrieb Huang, die USA dürften nicht mit ihrem Maßstab China bemessen. Washington habe Angst vor Chinas Aufstieg, weil die USA ihre globale Hegemonie aufrechterhalten wollten. Der allseitige Druck Washingtons gegen Chinas Aufstieg sei für die Kommentatorin allerdings nicht ratsam. Denn Gott gefalle eine Großmacht nicht, die andere erpresse und schikaniere, sondern eine Großmacht, die durch ihre Entwicklung Chancen für die ganze Welt generiere, so Huang.

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