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Kommentar: Brandmarkung Chinas als Wechselkurs manipulierendes Land typisch für Unilateralisten

2019-08-07 07:45:50 CRI

Das US-Finanzministerium hat am Dienstag China als Wechselkurs manipulierendes Land definiert. Diese Charakterisierung Chinas entspricht einerseits nicht den Normen, die von dem US-Finanzministerium selbst ausgearbeitet worden ist, und sie ist andererseits ein weiterer Beweis für das egoistische unilaterale und protektionistische Verhalten der Kritiker. Solche Aktionen verstoßen gegen bewährte internationale Regeln und können die Weltwirtschaft negativ beeinflussen.
Seit August ist der RMB-Wechselkurs moderat abgewertet worden. Dies ist vor allem auf den Unilateralismus und Handelsprotektionismus der USA sowie mögliche weitere Zollerhöhungen durch die USA gegenüber China zurückzuführen. Zudem spiegelt die Abwertung das Angebot und die Nachfrage auf dem internationalen Devisenmarkt wider.
China betreibt ein System des variablen Wechselkurses, das auf Angebot und Nachfrage auf dem Markt basiert und gemäß dem Währungskorb reguliert wird. Angebot und Nachfrage auf dem Markt spielen dabei eine entscheidende Rolle. Als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und als verantwortungsbewusster Staat hat China stets an seinen Versprechen bezüglich des Wechselkurses festgehalten, die es auf den G20-Gipfeln gemacht hat. Selbst als die Handelsstreitigkeiten seit 2018 von den USA ständig eskaliert wurden, hat China keine Abwertung aus Wettbewerbsgründen betrieben. China hat und wird nie den Wechselkurs als ein Instrument zur Lösung von Handelskonflikten verwenden.
Die USA haben nur das – gar nicht gut haftende – Etikett „Wechselkursmanipulator" auf China geklebt, um weiterhin extremen Druck auf die Volksrepublik auszuüben. Sie wollen damit die Erwartungen auf dem Markt beeinflussen und die positive Entwicklung der chinesischen Wirtschaft eindämmen. Doch eine solche Vorgehensweise der USA wird am Ende den Interessen beider Seiten schaden. Diese Aktion wird nicht nur Turbulenzen auf dem Finanzmarkt auslösen, sondern auch die Wiederbelebung des internationalen Handels und der Weltwirtschaft behindern. Die Unausgewogenheit des Handels zwischen China und den USA hängt von der fehlenden Inlandsersparnis der USA, der Exportkontrolle der High-Tech-Produkte und der Stellung des US-Dollars als internationaler Reservewährung ab. Die USA sollten unbedingt erst einmal ihr eigenes strukturelles Problem lösen und nicht unbegründet anderen Länder vorwerfen, durch „Manipulation des Wechselkurses" unfaire Handelsvorteile zu gewinnen.
In der Tat hat sich die chinesische Zentralbank stets für die grundlegende Stabilität in einem angemessenen und ausgewogenen Rahmen des RMB-Wechselkurses eingesetzt. Laut Statistiken der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) wurde zwischen Anfang 2005 und Juni 2019 der nominale effektive Wechselkurs des RMB um 38 Prozent und der reale effektive Wechselkurs des RMB um 47 Prozent aufgewertet. Damit ist der RMB eine der stärksten Währungen unter den G20-Volkswirtschaften und eine der internationalen Währungen mit der größten Aufwertung innerhalb dieser Zeit. Die Stabilität der Wirtschaft führt zu einer stabilen Währung.
Die erfreuliche Entwicklung der chinesischen Wirtschaft hat die chinesische Währung stark unterstützt. Insbesondere die internationalen Einkommen und Ausgaben Chinas sind in der ersten Hälfte dieses Jahres stabil geblieben. Auch die Devisenreserve blieb ausreichend. In der Leistungsbilanz wurde stets ein Überschuss erzielt. Ein Nettozufluss der auswärtigen Kapitalien wurde auch aufrechterhalten. Diese Faktoren stellten grundlegende Stützen der Stabilität des RMB-Wechselkurses dar. Die Brandmarkung Chinas als sogenannter Manipulator des Wechselkurses wird nicht verfangen und am Ende wird sich der Brandmarker selbst als großen Manipulator brandmarken.

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