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Können US-Politiker angesichts der Epidemie noch was Anderes als verbale Attacken?

2020-03-20 07:21:30 CRI

In den vergangenen Tagen haben US-Politiker mehrmals das neuartige Coronavirus als “das chinesische Virus” bezeichnet. Diese Wortwahl hat viele Menschen entsetzt. Die internationale Gemeinschaft kritisiert diese stark rassistisch geprägte Äußerung und ist der Ansicht, dass “dies absichtlich die Epidemieprävention auf einen dunklen Weg des Rassenhasses geführt hat”.

Am Mittwoch hat der Vertreter der Gesundheitsnotstandsprojekte der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Michael Ryan, in Genf gesagt, das Virus finde keine Grenze. Es müsse vermieden werden, das Virus mit bestimmten Rassen in Verbindung zu bringen. Am gleichen Tag hat die Oberbürgermeisterin der amerikanischen Stadt San Francisco, London Breed, in einer Erklärung amerikanischen Politikern vorgeworfen, dass es eine unhöfliche Handlungsweise sei, das neuartige Coronavirus als das “chinesische Virus” zu bezeichnen. Offenkundig ist die Äußerung der US-Politiker auf starken Widerspruch bei weitsichtigen Persönlichkeiten gestoßen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der USA.

Angesichts immer weiterer Enthüllungen der Probleme der USA bei der Epidemiebewältigung finden immer mehr Leute, dass einige US-Politiker bislang zu nichts Anderem als verbalen Attacken imstande waren. Die amerikanische Zeitschrift “Science” hat in einem Beitrag auf ihrer Webseite darauf hingewiesen, dass es Qualitätsprobleme bei Testreagenzdosen für das neuartige Coronavirus in den USA gebe. Helen Y. Chu, Epidemiologe von der University of Washington in Seattle, sagte, wegen der Abwälzung der Verantwortung und Ablehnungen seien die Anträge der Nukleinsäuretests der lokalen Einwohner immer wieder verschoben worden.

Ironischerweise gilt es als eine kollektive Reaktion der Führung in Washington angesichts der beschleunigten Verbreitung der Epidemie und ständigen Zunahme der bestätigten Infektionsfälle, andere zu attackieren, Verantwortung auf andere abzuwälzen und sich aufzublasen.

Zu den fehlerhaften Handlungen der US-Führung kommt eine starke Flaute auf den Aktienmärkten. Innerhalb von acht Handelstagen ist der Handel der amerikanischen Aktienbörsen vier Mal in Folge eingebrochen. Für die US-Politiker, die immer hohe Kurse als ihre Hauptleistungen betrachten, sind die kontinuierlichen Abstürze der Aktienkurse wirklich besorgniserregend, weil dies sich direkt auf ihre Wählerstimmenzahl auswirken kann. Das verkörpert eine kaltblütige Logik bei der Epidemiebekämpfung in den USA, nämlich: Kapital ist wichtiger als Leben!

Zurzeit haben die USA ungeachtet jeglicher moralischen Untergrenze eine weitere Taktik praktiziert, und zwar, China verstärkt zu stigmatisieren, um ihre ineffektive Behandlung der Epidemie zu vertuschen, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung abzulenken und den Druck der Öffentlichkeit zu mildern.

Es ist auf keinen Fall ein wirksames Rezept für die Epidemiebewältigung in den USA, Verantwortung auf andere abzuwälzen und sich aufzublasen. Rassistische Äußerungen und Taten sowie fremdenfeindliche Stimmung schaden jeder internationalen Kooperation zur Bekämpfung der Krisen hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit.

Können solche US-Politiker, die immer verbale Attacken verüben, angesichts des gemeinsamen Feinds der Menschheit etwas tun, das wirklich dem Leben und der Gesundheit der Bevölkerung zugutekommt?

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