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Drei Fragen zur Epidemie – Die USA müssen der Welt Rechenschaft ablegen

2020-03-23 02:05:39 CRI

Einige Politiker in den USA haben das neuartige Coronavirus zuletzt mehrfach als „das chinesische Virus“ bezeichnet. Dies hat internationale Kritik hervorgerufen.

Die Rückverfolgung von Viren ist ein wissenschaftliches Problem und die Wissenschaft braucht Beweise. Giuseppe Remuzzi, Direktor des Mario-Negri-Instituts für pharmakologische Forschung, sagte vor kurzem in einem Interview, Italien habe möglicherweise bereits im November und Dezember des vergangenen Jahres an einer unerklärlichen Lungenentzündung mit hochgradig ähnlichen Symptomen zu COVID-19 gelitten. Er vermute daher, dass sich das Virus vor dem Ausbruch in China bereits in der nördlichen Region der italienischen Lombardei ausgebreitet habe.

Dies beweist auch die Meinung des chinesischen Atemwegforschers Zhong Nanshan: Das Virus hat seinen Ursprung nicht unbedingt in China.

Der australische Premierminister Scott Morrison sagte am Freitag in einem Interview, etwa 80 Prozent der neu diagnostizierten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Australien seien importierte Fälle aus Übersee oder hätten direkten Kontakt zu Menschen gehabt, die aus dem Ausland zurückgekehrt seien. Davon „stammen die meisten aus den Vereinigten Staaten.“

Die US-Regierung muss daher drei Fragen zur Epidemie erklären:

Zunächst einmal hat die im September 2019 begonnene Grippesaison in den USA jüngsten Schätzungen der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge mehr als 30 Millionen US-Amerikaner infiziert und mehr als 20.000 Menschen getötet. CDC-Direktor Robert Redfield gab zu, dass ein Teil der Todesfälle, die der Grippe zugeschrieben wurden, in der Tat an COVID-19 gestorben sei. Doch wie viele dieser 20.000 Grippe-Toten sind tatsächlich COVID-19-Tote? Haben die USA die neuartige Coronavirus-Epidemie vielleicht mit der Grippe verborgen?

Die zweite Frage, die die USA beantworten müssen, ist: Warum haben sie im Juli 2019 plötzlich den Stützpunkt für biologische und chemische Waffen Fort Detrick im Bundesstaat Maryland geschlossen? Der Stützpunkt war das größte Forschungs- und Entwicklungszentrum für chemische und biologische Waffen des US-Militärs. Kurz nach seiner Schließung kam es in den USA zu einer Reihe von Lungenentzündungen oder ähnlichen Krankheiten. Fast gleichzeitig brach die H1N1-Grippe in den USA aus. Im Oktober 2019 organisierte eine Reihe von Behörden in den Vereinigten Staaten eine globale Epidemieübung mit der Bezeichnung „Event 201“. Im Dezember 2019 zeigten sich die ersten Symptome des neuartigen Coronavirus in Wuhan und im Februar 2020 brach die Epidemie weltweit aus.

Die dritte Frage lautet: Warum hat die US-Regierung die COVID-19-Epidemie Mitte Februar leichtfertig abgetan, während viele Beamte des Geheimdienstausschusses des US-Senats zu diesem Zeitpunkt Millionen von Aktien verkauft haben? Geben sie angesichts einer Epidemie dem Kapital den Vorrang vor Leben?

Bis Samstag um 23:00 Uhr (Ortszeit) ist die Zahl der bestätigten Infektionen in den USA auf 26.747 gestiegen, darunter 340 Todesfälle. Die Situation der Epidemieprävention und -kontrolle verschärft sich.

Zeit und Leben können nicht zurückgedreht werden. Einige US-Politiker werden einen hohen Preis zahlen, wenn sie nicht schnellstmöglich aufwachen.

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