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Die Kohleverbrennung ist nicht länger die Hauptursache für PM2,5 in Beijing

2018-05-15 11:42:00 German.people.cn

Die Kohleverbrennung ist nicht länger der Hauptverursacher für PM2,5 in Beijing, stattdessen sind es die Abgase der Fahrzeuge, besagt eine Studie für die Umweltkontrollen Beijings am Montag.

Die neuen Funde wurden sichtbar als Beijing für das Heizen während der Winterzeit zur Nutzung von natürlichem Gas anstatt von Kohle aufrief und begonnen hatte, veraltete Schwerindustrien abzustellen.

Die Emissionen aus Fahrzeugen, Schiffen und Maschinenbau sind die Hauptquellen für PM2,5 (feine Partikel die im Durchmesser weniger als 2,5 Mikrometer messen). Sie sind laut einer Studie des Beijing Environmental Protection Bureau mit bis zu 45 Prozent aus der Gesamtheit der Schadstoffe für die Luftverschmutzung in Beijing verantwortlich.

Beijing besitzt landesweit die meisten Fahrzeuge. Ende des Jahres 2017 befanden sich 5,64 Millionen Autos in Privatbesitz. Die Stadt Verringerte die Anzahl der jährlich herausgegebenen Nummernschilder von 240.000 im Jahr 2013 auf 100.000 im Jahr 2017.

Die Studie zeigte zudem, dass Beijings umliegende Regionen an den Tagen mit hoher Luftverschmutzung zu mehr als 50 Prozent zu der Verschmutzung beitragen und der Luftqualitätsindex (AQI) überschreitet dann schon einmal den 200-Wert.

Täglich wurden in elf unterschiedlichen Orten rund um Beijing Proben aus der Luft entnommen und gesammelt sowie mehr als 300.000 Daten analysiert, berichtet Liu Baoxian, stellvertretender Direktor des Beijing Municipal Environmental Protection Monitoring Center, welches dem Beijing Environmental Protection Bureao untersteht.

Der Stand von PM2,5 in Beijing erreichte seit dem Jahr 2013, dem Beginn der landesweiten Luftverschmutzungskontrollkampagne, seine niedrigsten Werte. Überregional fiel die durchschnittliche PM2,5-Dichte in 338 Städten im Jahr 2017 um 6,5 Prozent.

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