menu
seacher

Öffnung im chinesischen Gesundheitsbereich dient dem Volk

2018-06-04 13:34:14 CRI

China hat in der letzten Zeit mehrere Öffnungsmaßnahmen im Medizin- und Gesundheitsbereich verabschiedet. Ende April wurde ein Neunfach-Impfstoff zur Prävention HPV-bedingter Infektionen eingeschränkt im chinesischen Markt zugelassen. Ab Ende Mai steht der Impfstoff der Bevölkerung im Superkrankenhaus in Boao auf der Insel Hainan zur Verfügung. Die Importzölle auf 28 Medikamente, darunter Medikamente zur Behandlung von Krebs, wurden zum 1. Mai abgeschafft. Damit können alle importierten Krebs-Medikamente zollfrei nach China gebracht worden. Mit diesen Maßnahmen werden die Behandlungskosten einer Krebserkrankung weiter reduziert und die Patienten finanziell entlastet.

Damit chinesische Patienten möglichst schnell Zugang zu den neusten Medikamenten haben, beschäftigt China sich derzeit mit der Optimierung des Prüfung- und Genehmigungsverfahrens für Medikamente. Li Jinju, stellvertretende Leiterin der Registerabteilung bei der chinesischen nationalen Aufsichtsbehörde für Medikamente, erklärte:

„Statt einer Genehmigung von uns brauchen die Institute, die vier erfolgreiche klinische Studien vorweisen können, sich nur bei uns anzumelden. Wir liefern ihnen zusätzlich Anleitungen zum Datenschutz. Zudem werden wir den Genehmigungsprozess für Medikamente gegen seltene Krankheiten optimieren und die klinischen Studien vereinfachen oder gar abschaffen – sofern die Sicherheit der Patienten gewährleistet ist."

Auch bei den medizinischen Dienstleistungen ist die Öffnung nach außen beschleunigt worden. Statistiken zufolge gibt es derzeit rund 17.000 private Krankenhäuser in China, darunter auch Krankenhäuser mit Auslandskapital. Private Krankenhäuser machen rund 60 Prozent aller Krankenhäuser in China aus. Im letzten Jahr wurde die Beschränkung der Anteilsquote des Auslandskapitals aufgehoben. Nach Ansicht von Zhou Zijun, Professor für Gesundheitspolitik des Instituts für öffentliche Gesundheit an der Peking-Universität, kommt die Existenz der Krankenhäuser mit ausländischer Kapitalbeteiligung in China den Bedürfnissen der Gesellschaft zu Gute und erhöht die Qualität der bereits vorhandenen medizinischen Dienstleistungen in China:

„Die Krankenhäuser mit ausländischer Kapitalbeteiligung erfüllen bestimmte Bedürfnisse. Krankenhäuser wie United Family Hospital dienen hauptsächlich den in China lebenden Ausländern. Andere derartige Krankenhäuser liefern hochqualitative und kostenintensive Dienstleistungen. Der Eintritt ausländischer Krankenhäuser in China wird den Standard chinesischer Behandlungen zum Beispiel in der Behandlungstechnik erhöhen."

NEWSLETTERS

Geben Sie hier ihre E-Mail Adresse ein, um unseren Newsletter zu abonnieren

Mehr zum Thema:

Kommentare

Sind Sie Mitglied?Sind Sie schon eingeloggt?