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PKKCV-Mitglied Wu kümmert sich um „Toilettenrevolution" in China

2018-06-12 10:45:29 CRI

Im März 2018 kündigte Ministerpräsident Li Keqiang vor den Abgeordneten des Chinesischen Nationalen Volkskongresses (NVK) an, in den kommenden drei Jahren die Wohnverhältnisse in ländlichen Regionen zu sanieren und eine „Toilettenrevolution" durchzuführen. Das Mitglied des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) und die Vorsitzende des Ausschusses des Komitees der Chinesischen Kuomintang in der Provinz Zhejiang, Wu Jing, hat auf der diesjährigen PKKCV-Tagung einen Antrag über die Toilettenrevolution vorgelegt…

Sie kommt vom unteren Ende der Gesellschaft und kenne die alltäglichen Probleme der Menschen auf der Straße, erklärt Wu Jing. Die öffentlichen Toiletten seien ein großes Problem und ihre Sanierung notwendig, um die Lebensbedingungen der Massen zu verbessern.

„Die „Toilettenrevolution" wurde von Generealsekretär Xi Jinping initiiert. Die öffentlichen Toiletten Chinas sind weder flächendeckend verteilt noch ausreichend. Die Leute haben oft Schwierigkeiten, Toiletten zu finden. Viele Toiletten in ländlichen Regionen sind sehr rückständig."

In ihrem Antrag hat Wu Jing vier Vorschläge zur Förderung der „Toilettenrevolution" vorgelegt. Erstens soll die gesamte Planung verbessert werden. Durch die Sanierung der Toiletten soll die Umwelt in der Stadt und auf dem Lande genesen. Zweitens, mittels neuer Technologien, wie Internet und Big Data, soll die informationstechnische Erfassung und Verwaltung von Toiletten ausgebaut werden. Drittens, der Bau der Toiletten soll an die lokalen Begebenheiten angepasst werden, und viertens, eine umweltfreundliche Toilettenindustrie soll gefördert werden.

Wu Jing wurde 2013 zum PKKCV-Mitglied gewählt und ist gleichzeitig auch die stellvertretende Vorsitzende der PKKCV der Provinz Zhejiang. Sie sagte, vor der PKKCV-Tagung habe sie die Toilettensituation untersucht und daraufhin einen Antrag eingereicht.

„Zur Vorbereitung auf diesen Antrag habe ich mit weiteren PKKCV-Mitgliedern viele Toiletten besichtigt und viele Beamten, die direkt an der Basis arbeiten, und Einwohner zum Gespräch getroffen. Wir haben viele Diskussionsrunden zu diesem Thema organisiert. Daran nahm ein repräsentativer Ausschnitt der Gesellschaft teil. Wir wollten nicht nur die Positionen der Verantwortungsträger hören, sondern auch den normalen Menschen auf der Straße."

Wu Jing sagte, das stille Örtchen sei kein kleines Problem und ihr Antrag betreffe viele Bereiche und viele Behörden.

„Wir haben in den Anträgen Maßnahmen zur Lösung der Probleme vorgelegt und die zuständigen Behörden dazu aufgefordert. In einem Antrag werden nicht nur eine, sondern mehrere Behörden, angesprochen. Eine Zusammenarbeit von mehreren Behörden ist notwendig. In Fragen ländlicher Toiletten ist das Büro für die Arbeit in ländlichen Regionen angesprochen, bei Toiletten in Sehenswürdigkeiten die Tourismusbehörden, beim Aufbau einer Toilettenkultur die Kulturbehörden, und bei der Kontrolle der Hygienebedingungen die Gesundheitsbehörden. In Fragen der Toilettenwirtschaft, solle man sich an die Verwaltung von Sehenswürdigkeiten wenden."

Im Jahr 2018 wurde Wu Jing erneut zum PKKCV-Mitglied gewählt. Sie sagte, es sei eine große Ehre für sie, und sie werde ihren Verpflichtungen mit starkem Missionsgeist nachkommen.

„Generalsekretär Xi Jinping fordert die PKKCV-Mitglieder auf, die Struktur der PKKCV zu verstehen, Dialoge zu initiieren und an politischen Angelegenheiten mitzuwirken. Wir sollen den zuständigen Behörden die Stimmen der Basis auf der PKKCV übermitteln. Während der Pause zwischen den PKKCV-Tagungen können wir unsere Meinungen und Vorschläge äußern und damit der Basis, bei den Behörden, Gehör verleihen. Es ist eine große Ehre für mich, ein PKKCV-Mitglied zu sein, und ich finde das chinesische „Zwei-Tagungen"-Modell sehr gut!"

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