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Experten plädieren für Integration von KI in der Bildung

2019-05-22 17:51:00 CRI

In Beijing hat unlängst eine internationale Konferenz über Künstliche Intelligenz (KI) und Bildung stattgefunden. Nach der dreitägigen Konferenz haben die Teilnehmer den sogenannten Beijinger Konsens erreicht: Alle UNESCO-Länder sollten gezielte politische Maßnahmen ausarbeiten, um eine Integration von Künstlicher Intelligenz im Bildungswesen voranzutreiben. Außerdem sollten gleiche und besser zugängliche Chancen für ein lebenslanges Lernen für die Bevölkerung gefördert werden.

Die internationale Konferenz über KI und Bildung wurde gemeinsam vom chinesischen Bildungsministerium, der UNESCO und der Stadtregierung von Beijing veranstaltet. Fast 500 Vertreter aus mehr als 100 Ländern und zehn internationalen Organisationen nahmen daran teil. Die Teilnehmer bezeichneten den Beijinger Konsens als ein Referenzdokument für die globale Entwicklung der Bildung, insbesondere im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.

In dem Konsens wird außerdem vorgeschlagen, verstärkte Forschungen in KI-verwandten Bereichen und die Ausarbeitung effektiver Strategien zu fördern, um Innovationen im Bildungswesen aller Länder zu erleichtern.

Stefania Giannini, die stellvertretende Generaldirektorin für Bildung bei der UNESCO, sagte, die Konferenz sei ein Meilenstein für die internationale Zusammenarbeit gewesen. Mit dem Konsens könnten die UNESCO-Mitglieder ihre zukünftigen strategischen Ziele abstecken und große Herausforderungen hinsichtlich der Künstlichen Intelligenz bewältigen.

Die UNESCO werde den Dialog, die Partnerschaft und den Ressourcenaustausch zwischen ihren Mitgliedern über politische Richtlinien bezüglich KI und Bildung fördern, so Giannini weiter. Dies entspreche zugleich den Zielen für hochqualitative Bildung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Der stellvertretende chinesische Bildungsminister, Tian Xuejun, sagte, mit dem Eintritt in das Informationszeitalter würden stets neue Gegebenheiten und neue Probleme entstehen. An diese müsse die internationale Gemeinschaft verantwortungsvoll und kooperativ angehen.

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