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Wuxi: Traubenanbau mit Hilfe des Internets der Dinge

2019-10-08 10:52:25

Im Zuge der neuen industriellen Revolution findet das Internet der Dinge immer mehr Anwendung in unserem Alltag. Die ostchinesische Stadt Wuxi hat in den letzten Jahren eine digital vernetzte und intelligente Landwirtschaft getestet. An rund 400 Standorten in der Stadt hat das Internet der Dinge in die Landwirtschaft Einzug gehalten.

Die Gemeinde Hongshan in Wuxi ist ein Testgebiet für das Internet der Dinge. Dort wurde das traditionelle Modell für den Traubenanbau durch einen meteorologischen Dienst auf der Basis des Internets der Dinge ersetzt.

Laut, Xu Weifa, Besitzer einer Traubenplantage in Hongshan, hat der meteorologische Dienst bei ihm super funktioniert. Das Internet der Dinge ermöglicht eine Real-Time-Überwachung von Luftdruck, Sonnenstrahlung, Temperatur und Feuchtigkeit. Während die Trauben früher nur aufgrund von Erfahrungen bewässert und gedüngt werden konnten, kann man sich heute über das Smartphone daran erinnern lassen, wann die Pflanzen bewässert werden müssen.

Mit nur einem Handy-Klick wird das Bewässerungssystem der Plantage gestartet, was eine Menge Arbeitsaufwand einspart. Andere Traubenzüchter beneiden Xu Weifa um seine intelligente Anbautechnik. Xus Traubenplantage ist ein Musterprojekt für 5G-Technik in der Landwirtschaft in Wuxi.

Houqiao ist ebenfalls eine Musterzone für moderne Landwirtschaft in Wuxi. Von den Bauern oder Züchtern ist in den Gewächshäusern keine Spur zu finden. Das intelligente Landwirtschafts-Überwachungssystem berechnet die idealsten Werte für das Pflanzenwachstum in verschiedenen Phasen und steuert vollautomatisch den gesamten Vorgang des Anbaus. Die verschiedenen Sensoren an mehreren Stellen überwachen die Temperatur, Feuchtigkeit, den Bodenwassergehalt, die Sonnenstrahlung, das Kohlendoxid und die Niederschläge. Die Realtime-Daten werden analysiert, bearbeitet und aufs Handy übertragen, sodass man sie auch aus großer Entfernung verfolgen kann.

Gegenwärtig stellen der Mangel an Arbeitskräften, der Klimawandel und die Umweltverschmutzung Engpässe für die Landwirtschaft in China dar. Zhang Hongrui, Professor am Institut für Maschineningenieurwissenschaften an der Yangzhou Universität, fodert desalb die Förderung einer intelligenten Landwirtschaft. Mit Hilfe neuer Informationstechnologie wie das Internet der Dinge sollten die Erträge des landwirschaftlichen Anbaus erhöht und die Bauern von der schweren körperlichen Arbeit befreit werden, so Zhang.

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