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Modernes Leben in neuen Wohnungen in Hotan

2020-06-30 09:08:27 CRI

Nach einem heißen Sommertag duscht Ruzamamet Matkerim, ein Dorfbewohner in dem nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang, heiß, um die Anstrengungen des Tages vor dem Schlafengehen wegzuspülen.
Die neue Wohnung von Matkerim, die mehr als 100 Quadratmeter groß ist, befindet sich im Dorf Inilik im Süden des Kreises Hotan in Xinjiang. Sie ist mit modernen Elektrogeräten wie Fernseher, Waschmaschine und Gasherd ausgestattet. Matkerims alte Mutter hat sich daran gewöhnt, Lebensmittel wie Hammelfleisch, Eier und Karotten im Kühlschrank frisch zu halten.
Jedoch sah alles vor zehn Jahren noch ganz anders aus. Damals konnte sich eine lokale Familie nur eine Lehmhütte oder ein Haus aus Tamarisken und Erde mit bescheidenen Möbeln leisten. Moderne Möbel und Haushaltsgeräte, wie er sie in seiner neuen Wohnung hat und die in entwickelten Gebieten normalerweise üblich sind, waren früher für Matkerims Familie luxuriös und überstiegen seine Vorstellungskraft.
Im Jahr 2011 wurde in Xinjiang ein Umsiedlungsprojekt offiziell gestartet. Als ein wichtiger Bestandteil der Armutsbekämpfung zielt das Programm darauf ab, Bewohner aus den unwirtlichen Regeionen umzusiedeln. Die staatlichen Unterstützungen für lokale Armenhilfe brachten den Dörfern im Süden Xinjiangs dramatische Veränderungen.
Im Jahr 2018 zogen Matkerim und seine Familie in ihre neue Wohnung in demselben Dorf. Auch seine Frau konnte dank Hilfe der lokalen Behörden eine Arbeitsstelle bekommen.
Wie Matkerim und seine Familie genießen immer mehr Dorfbewohner in der Region ein modernes Leben in ihren nagelneuen Wohnungen mit Möbeln und elektrischen Haushaltsgeräten. Ganz anders als ihr früheres Zuhause sind die meisten der neuen Wohnungen, genau wie die modernen Wohngebäude in Städten, in mehrere funktionale Bereiche wie Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche unterteilt.
Zugleich hat die Lokalregierung mehr Maßnahmen ergriffen, um den Dorfbewohnern aus der Armut helfen zu können. Aus diesem Anlass sind in der neuen Wohnung von Matkerim einige Gegenstände zu sehen.
Mehrere Blätter Papier werden an die Wand geklebt, auf denen die Ziele bei der Armutsbekämpfung dokumentiert worden sind. Darauf stehen auch die Kontaktinformationen der für seine Familie zuständigen Beamten, die auch häufig zu Besuch kommen.
An der Wand hängt auch eine Tasche, in der sich Hefter mit den wichtigen Informationen für die Familie finden, wie zum Beispiel die vertragliche Ackerbodenfläche, der Viehbestand und die Einkommensbescheide der Familie. Lächelnd äußerte sich Matkerim dazu: „Meine Tasche weiß, wie viel Geld meine Familie hat. Sie leistet eine bessere Arbeit als ich.“
Ähnliche Taschen mit Dokumenten für Wohlfahrtspolitik bzw. Broschüren über entsprechende Gesetze und Vorschriften sind auch in den Wohnungen anderer Dorfbewohner in dem Kreis Hotan zu finden.
Dorfbewohner Awahan Mamettimin hängt Fotos von seiner Familie und von den Verantwortlichen für die Armutsbekämpfung an die Wand und will durch eine Fotowand die großen Veränderungen in seinem Leben dokumentieren.
Im Verlauf der Jahre haben neue Wohnungen, asphaltierte Straßen direkt vor der Haustür und kostenlose Bildung für Kinder ein neues Leben für Mamettimin und andere Dorfbewohner eingeläutet.
„Jetzt weiß ich, wie ein glückliches Leben für uns geschaffen wird. Ich bin der Regierung und dem Staat dankbar“, sagte Mamettimin.

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