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Terrakotta-Krieger: App lockt Besucher auch zu anderen Gräbern

2019-06-12 10:31:24 CRI

Urlauber, die das Mausoleum des ersten Kaisers Qinshihuang unweit der Stadt Xian in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi besuchen, in welchem die Terrakotta-Krieger ausgestellt werden, können nunmehr von einer benutzerfreundlichen mobilen Technologie profitieren. Auf dem Mobilfunkgerät können sie anhand elektronischer touristischer Reiseführer einen 360-Grad-Panoramablick erhalten.
Das am Wochenende vorgestellte Miniprogramm, ein sogenanntes Applet, das im Browser läuft, bietet Benutzern zwei Landkarten – jeweils von den Gruben der Terrakotta-Armee und dem umliegenden Lishan-Berg. Besucher, die das Miniprogramm mit einer Navigations-App verbinden, können jede Stelle an beiden Stätten einfach finden.
Das Applet ist überdies imstande, dem Benutzer verschiedene Laufwege zu empfehlen, sowie mündliche und schriftliche Führungen anzubieten. Verfügbar ist beim Applet zudem die virtuelle Realität für ein besonders lebendiges Erlebnis.
Die mehr als 8000 Figuren der Terrakotta-Armee wurden auf Befehl des Ersten Kaisers Qingshihuang, Begründer der ersten vereinigten Dynastie Chinas, gebaut und in Reihen angeordnet.
Die Terrakotta-Krieger, die im Jahr 1974 ausgegraben wurden, dienten symbolisch zum Schutz der Grabstätte des Ersten Kaisers, die mehrere Kilometer entfernt liegt. Aus Furcht vor Schäden im Innenraum wurde das Grab von Qingshihuang bislang noch nicht geöffnet.
Experten zeigen sich davon überzeugt, dass das neue Applet mehr Touristen zu den Terrakotta-Gruben sowie zu den 500 benachbarten Gräbern in der Umgebung des Mausoleums sowie zum Lishan-Berg anziehen wird.
„Da die benachbarten Gräber und Gruben eher unbekannt sind, machen deren Besucher lediglich zehn Prozent aller Touristen aus, die im Jahr das Mausoleum besichtigen", sagte Zhao Kun von der Museumverwaltung.
„Mit dem neuen Applet können die Besucher mehr historische Informationen erfahren und auf ihrem Handy einen 360-Grad-Panoramablick auf die gesamte Umgebung haben", sagte er.

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