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Xi sitzt SOZ-Gipfeltreffen vor, um Blaupause für Schicksalsgemeinschaft zu erstellen

2018-06-12 10:27:49 Xinhua

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping saß am Sonntag dem jährlichen Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) vor, mit dem Ziel, die Gruppe zu einer Schicksalsgemeinschaft der Prosperität zu führen, inmitten globaler Instabilität und Unsicherheit.

Das 18. Treffen des Rates der Staatsführungen der SOZ in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao markierte das erste Treffen der Staats- und Regierungsführungen aller acht Mitgliedstaaten - seit Indien und Pakistan im vergangenen Jahr als Vollmitglieder aufgenommen wurden.

Die SOZ macht 20 Prozent der Weltwirtschaft und 40 Prozent seiner Bevölkerung aus.

Zusammen mit Führungen aus ganz Eurasien und den Leitern internationaler Organisationen beim Rundtisch-Treffen lobte Xi die 17-jährige Organisation als „ein neues Modell für regionale Zusammenarbeit“ und teilte Ideen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen.

Das zweitägige Gipfeltreffen erlebte Führungen, die Dokumente in verschiedenen Bereichen unterzeichneten, einschließlich Sicherheit, Handelserleichterung und Mensch-zu-Mensch-Austausch, wobei sie vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie Hegemonie, Machtpolitiken, Sicherheitsbedrohungen, Unilateralismus und Handelsprotektionismus ein Zeichen der Einheit und Zusammenarbeit aussendeten.

„Wir sollten, geleitet vom Shanghaier Geist, eng zusammenarbeiten, um eine SOZ-Schicksalsgemeinschaft aufzubauen, uns auf eine neue Art von internationalen Beziehungen hin zu bewegen und eine offene, inklusive, saubere und schöne Welt zu schaffen, die sich dauerhaften Friedens, universeller Sicherheit und gemeinsamer Prosperität erfreut“, sagte Xi.

KREATIVE VISION DES SHANGHAIER GEISTS

Xi schrieb die Stärke der SOZ dem Shanghaier Geist zu, der für gegenseitiges Vertrauen, gegenseitigen Nutzen, Gleichheit, Konsultation, Respekt für diversifizierte Zivilisationen und Streben nach gemeinsamer Entwicklung stehe.

Jetzt ist der Geist mit reichem Inhalt verkörpert, wie in der Rede von Xi auf dem Gipfeltreffen gezeigt wurde.

„Wir sollten eine innovative, koordinierte, grüne, offene und inklusive Entwicklung unterstützen“, sagte er und forderte die Lösung von Problemen bezüglich einer unausgewogenen Entwicklung.

Er schlug eine gemeinsame, umfassende, kooperative und nachhaltige Sicherheit vor.

„Wir sollten die Mentalität des Kalten Krieges und die Konfrontation zwischen den Blöcken ablehnen und uns gegen die Praktiken des Strebens nach der eigenen absoluten Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer Länder stellen“, sagte er.

Der Staatspräsident betonte eine offene und inklusive Zusammenarbeit für Win-Win-Resultate.

„Wir sollten selbstzentrierte, kurzsichtige und geschlossene Politiken ablehnen“, sagte er. „Gleichheit, gegenseitiges Lernen, Dialog und Inklusivität zwischen den Kulturen sollten gefördert werden.“

Er forderte außerdem eine umfassende Konsultation, einen gemeinsamen Beitrag und gemeinsame Vorteile für die globale Governance.

FAHRPLAN FÜR HANDLUNG

Das Qingdao-Gipfeltreffen ging über Theorien und Konzepte hinaus und skizzierte einen Fahrplan für konkretes Handeln.

Die Stärke der Einheit und des gegenseitigen Vertrauens sollte durch Staaten aufgebaut werden, die die Wahl ihrer jeweiligen Entwicklungspfade respektieren und die Interessen und Hauptanliegen des jeweils anderen berücksichtigen, laut Xi.

Xi betonte die Notwendigkeit, bei der Bekämpfung von Terrorismus, Separatismus und Extremismus zusammenzuarbeiten und eine „Friedensmission“ durchzuführen.

China würde in den nächsten drei Jahren 2000 Strafverfolgungsbeamte für alle Parteien ausbilden, um die Strafverfolgung zu verbessern, sagte Xi.

Die wirtschaftliche Komponente der SOZ habe in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, und Xi schlug vor, die Komplementarität der Entwicklungsstrategien zu erhöhen und die „Gürtel und Straße“-Initiative zu verfolgen, um durch Diskussion und Zusammenarbeit ein gemeinsames Wachstum zu erreichen.

Chinas Paket für die gemeinsame Entwicklung umfasste die Einrichtung einer speziellen Kreditfazilität in Höhe von 30 Milliarden Yuan (4,7 Milliarden US-Dollar) innerhalb des SOZ Interbank-Konsortiums.

Xi forderte engere Beziehungen durch Mensch-zu-Mensch- und kulturellen Austausch und sagte, dass China in den nächsten drei Jahren 3.000 Ausbildungsmöglichkeiten für die Entwicklung der Humanressourcen für SOZ-Mitgliedstaaten bereitstellen werde, um das Verständnis und die Unterstützung für die SOZ zu verbessern.

Die SOZ wird auch Partnerschaftsnetzwerke in der internationalen Zusammenarbeit ausbauen, zur Lösung wichtiger Fragen und der Verbesserung der globalen Governance beitragen.

Die SOZ wurde im Jahr 2001 von China, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan gegründet. Indien und Pakistan traten letztes Jahr beim Astana-Gipfeltreffen in Kasachstan als Vollmitglieder bei. Ihre Beobachterstaaten sind Afghanistan, Belarus, Iran und die Mongolei.

Das Qingdao-Gipfeltreffen ist eine der vier internationalen Veranstaltungen, der Xi in diesem Jahr in China vorsitzt, wobei er eine „Diplomatie der großen Länder chinesischer Prägung“ praktiziert.

Die anderen drei Veranstaltungen sind die Jahreskonferenz des Boao-Forums für Asien im April, das Gipfeltreffen des Forums der China-Afrika-Kooperation im September und die erste China International Import Expo im November.

Sie alle zielen darauf ab, „eine neue Art von internationalen Beziehungen“ und „eine Schicksalsgemeinschaft für die Menschheit“ aufzubauen - zwei Ideen, die Xi in den vergangenen fünf Jahren dargelegt hat.

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