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30. Jubiläum der Gründung der Sonderwirtschaftszone Hainan

2018-06-29 08:25:46 CRI

Vor 30 Jahren war Hainan noch eine isolierte, rückständige Insel. Im April 1988 wurde Hainan zu einer Provinz und Sonderwirtschaftszone umstrukturiert. Seitdem ist Hainan die einzige staatliche Sonderwirtschaftszone auf Provinzebene. In den letzten Jahrzehnten hat die Insel sich gravierend verändert.

Zuvor gab es in der ganzen Provinz keine Verkehrsampeln. Heutzutage ist sie eine internationale Tourismusdestination, zu der jährlich mehr als eine Million Menschen reisen.

Von einem kleinen Fischerdorf über das Bo'ao-Asienforum bis hin zur Beteiligung am Aufbau der Seidenstraßeninitiative und der Etablierung eines „umfassenden Tourismuswirtschaftskreislaufs des Südchinesischen Meers" – die einst isolierte und rückständige Insel ist mittlerweile zu einer offenen, vitalen und internationalisierten Provinz geworden.

Um die experimentelle Freihandelshafenzone aufzubauen, hat Hainan vor, bis 2020 insgesamt 200.000 Facharbeiter anzusiedeln, damit bis 2025 das Ziel zur Aufnahme von einer Million Fachkräfte in Hainan verwirklicht werden kann. Wang Sheng, Direktor des Büros für Auswärtige und Überseechinesenbetreffende Angelegenheiten der Provinz Hainan, teilte mit, die Inselprovinz sei dabei, die „Methoden zur Verwaltung des Dienstleistungswesens für in der Provinz Hainan arbeitende Ausländer" auszuformulieren und damit das Niveau der Dienstleistungen zu steigern.

„Hochqualitative ausländische Fachkräfte, die den Ansprüchen der sozioökonomischen Entwicklung der Provinz entsprechen, genießen den Vorteil, innerhalb von fünf bis zehn Jahren mehrmals einreisen zu können, wobei jedes Mal eine maximale Aufenthaltsdauer von 180 Tagen gestattet wird. Hainan wird solchen exzellenten ausländischen Studenten, die an Chinas Hochschulen eine Masterausbildung und höher genossen haben, eine Existenzgründung und Arbeitserlaubnis in Hainan gewähren. Dafür gibt es keine notwendigen Anforderungen an Arbeitserfahrung. Techniker aus dem Ausland sowie aus Hongkong, Macao und Taiwan können vorschriftsgemäß in Hainan arbeiten und permanent leben."

Zudem hat die Inselprovinz angekündigt, die Neue Zone Jiangdong in Haikou zu errichten und sie zu einer Pilotzone innerhalb der experimentellen Freihandelshafenzone aufzubauen. Die Neue Zone Jiangdong befindet sich an der östlichen Küste der Stadt Haikou und hat eine Fläche von zirka 298 Quadratkilometern. Sie wird in zwei Teile gegliedert: Ökologie ist Schwerpunkt der östlichen Zone, während verschiedene Wirtschaftszweige sich im Westen niederlassen werden.

Fu Xuanchao, Direktor des Komitees der Provinz Hainan für Entwicklung und Reform, meinte, Hainan werde die Neue Zone Jiangdong als Innovationsgebiet für die umfassende Vertiefung der Reform und Öffnung aufbauen.

„Noch flexiblere politische Systeme, Aufsichtsmodelle und Verwaltungsmechanismen für den Innen- und Außenhandel werden etabliert. Es wird sich um Investitionen, die Finanzierung, Finanz- und Steuerwesen, finanzielle Förderung sowie Ein- und Ausreisebestimmungen gekümmert.

Eine Wirtschaftszone für internationalen Energiehandel, Schifffahrt, Großprodukte, Eigentumsrecht und Aktionärsrechte soll etabliert werden. Und nicht zuletzt sollen die Hauptquartiere multinationaler Konzerne, inländischer Großunternehmen, international anerkannter in- und ausländischer Forschungsinstitute und Dienstleistungsanbieter versammelt werden."

Der gesamte Aufbau der experimentellen Freihandelszone soll auf qualitativ hochwertige Weise stattfinden. In diesem Sinne wird der Marktzugang stark gelockert, und ausländische Investoren nach den Vorgaben für inländische Investoren und gemäß den Negativlisten behandelt.

Es wird prinzipiell angestrebt, dass Anfang 2025 der Freihandelshafen im Wesentlichen fertiggestellt sein wird.

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