menu
seacher

Armenhilfe durch mongolische Medizin

2019-03-22 08:10:51 CRI

Chinas staatliches „Programm zur Armutsbekämpfung während des 13. Fünfjahresplans" sieht vor, die Normen für Arzneimittel und Präparate der nationalen Minderheiten möglichst schnell festzulegen und die Grundlagenforschung sowie die klinische Anwendung auszubauen. Zudem sollten die Grundstoffe der Medikamente unter verstärkten Schutz gestellt und besser genutzt werden. Wirkungsvolle Arzneimittel der nationalen Minderheiten sollten in die nationale Liste für Arzneimittel der Grundkrankenversicherung aufgenommen werden.

Der chinesische Staatsrat hat jüngst dazu aufgefordert, die pharmazeutischen Industrien und medizinischen Forschungen der nationalen Minderheiten politisch zu unterstützen, und damit Forschung, Entwicklung und Produktion von Medikamenten der nationalen Minderheiten zu fördern und Marken zu etablieren.

Die mongolische Medizin ist ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ein wertvolles Erbe der mongolischen Nationalität. Sie ist im Kampf der mongolischen Vorfahren gegen die Natur und gegen Krankheiten entstanden und ist geprägt vom Charakter der mongolischen Nationalität. Überliefert sind zahlreiche hocheffektive Rezepte und Präparate der mongolischen Medizin gegen häufig auftretende Krankheiten und komplizierte Krankheitsfälle. Dazu Zhang Liwen:

„Die mongolischen Arzneimittel können sowohl als Arznei als auch als Lebensmittel verwendet werden, haben weniger Nebenwirkungen und einen eindeutigen Heileffekt. Daher erwecken sie wachsende Aufmerksamkeit und haben landesweite Anerkennung gefunden. Während die traditionellen mongolischen Arzneimittel früher nur von den Mongolen genutzt wurden, kommen sie heutzutage Angehörigen verschiedener Nationalitäten Chinas zugute."

Die mongolische Pharmaindustrie habe zwar in den letzten Jahren Fortschritte gemacht, im Vergleich zur gesamten Entwicklung der medizinischen und pharmazeutischen Branche bleibt ihr Entwicklungstempo aber verhältnismäßig gering. Ursachen sind erstens die geringe Größe dieser Branche, zweitens, hohe politische Zugangsbeschränkungen und drittens wenig Forschung und Entwicklung mongolischer Medikamente. Dementsprechend hat Zhang Liwen auf der zweiten Tagung des 13. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes einen Antrag auf mehr Unterstützung für mongolische Medizin vorgelegt.

NEWSLETTERS

Geben Sie hier ihre E-Mail Adresse ein, um unseren Newsletter zu abonnieren

Kommentare

Sind Sie Mitglied?Sind Sie schon eingeloggt?