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Schulen in Guangzhou beginnen mit KI-Kursen

2019-07-07 11:08:33 CRI

Kenntnisse der Künstlichen Intelligenz (KI) werden demnächst versuchsweise in etlichen Grund- und Mittelschulen in Guangzhou, Hauptstadt der südchinesischen Provinz Guangdong, unterrichtet. Das teilte die lokale Bildungsbehörde vor der Presse mit.
Bis zum Jahr 2022 sollen KI-Kurse in den normalen Lehrplan in allen Grund-und Mittelschulen integriert werden. Ziel sei es, KI-Talente heranzubilden, für die Stadt Gruangzhou, die traditionell als eine Handelsmetropole gilt.
Guangzhou wurde im Mai als eine Test-Zone für die KI-Bildung des Landes gewählt, hieß es in einer entsprechenden offiziellen Mitteilung.
Eigenen Angaben zufolge hat die Stadtregierung beschlossen, in den kommenden Jahren der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, der IT-Technologie und der biopharmazeutischen Industrie Priorität einzuräumen.
Peng Peng, ein Forscher der Guangzhouer Akademie der Sozialwissenschaften, sagte, die Künstliche Intelligenz sei nunmehr zu einem globalen Trend der wissenschaftlich-technischen Entwicklung geworden, die die Zukunft repräsentiere.
„Es ist eine langfristige und vorausschauende Strategie der Stadtregierung, KI-Kurse in Grund- und Mittelschulen probeweise zu organisieren", sagte Peng, der Direktor des Forschungsvereins für wissenschaftlich-technologische Innovation ist.
Er forderte überdies Bildungs- und andere relevante Behörden dazu auf, die KI-Bildung in Grund- und Mittelschulen verstärkt voranzutreiben, um der Bildungsreform der Stadt neue Impulse zu verleihen.
Dazu äußert sich Xiong Bingqi, der stellvertretende Direktor des Forschungsinstituts für die Bildung im 21. Jahrhundert, jedoch eher zurückhaltend: Eine flächendeckende Einführung der KI-Kurse in Schulen solle erst beginnen, nachdem Bildungs-und relevante Behörden eine entsprechende Machbarkeitsstudie und Lehrveranstaltungsbewertungen abgeschlossen hätten.
„Die Einführung der KI-Kurse soll nicht vorschnell in den Schulen betrieben werden, ohne sich ernsthafte Überlegungen zu den Bedürfnissen der Gesellschaft und über die Schulbedingungen zu machen", sagte er.

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