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Gleichberechtigung von Frauen für Unternehmen ein großer Vorteil

2019-12-03 11:37:26 German.people.cn

Unternehmen, die ihre weiblichen Mitarbeiter schätzen, schneiden finanziell tendenziell besser ab, so eine aktuelle Einschätzung von UN Women und Zhaopin, einer Online-Rekrutierungsplattform in Beijing.
Die Bewertung ergab, dass Unternehmen, die die Auszeichnung als beste Arbeitgeberin für Arbeitnehmerinnen erhalten hatten, einen durchschnittlichen Gewinnanstieg von 28,45 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichneten, gegenüber 14,32 Prozent bei Unternehmen, die dies nicht getan hatten.
Die Bewertung zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die die Qualität der Geschlechter, das gleiche Entgelt für gleiche Arbeit und die Förderung der Entwicklung weiblicher Arbeitnehmer unterstützen.
Zehn Unternehmen erhielten die Bezeichnung, darunter IBM, China Guangfa Bank und China Southern Airlines. Diese Unternehmen zeigen Respekt gegenüber weiblichen Arbeitnehmern und haben Schritte unternommen, um sie zu stärken und ihnen ein unterstützendes Arbeitsumfeld zu bieten.
Beispielsweise bieten sie bezahlten Mutterschaftsurlaub für Arbeitnehmerinnen zwischen 98 und 184 Tagen an. Sie bieten zudem Einrichtungen wie Baby-Care-Räume an.
Die Befähigung weiblicher Mitarbeiter und die Förderung ihrer Entwicklung können wirtschaftliche Vorteile haben.
Einem Bericht des McKinsey Global Institutes vom April letzten Jahres zufolge könne die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter dem asiatisch-pazifischen Raum bis 2025 ein Wirtschaftswachstum von 4,5 Milliarden US-Dollar einbringen. In diesem Sinne könne China einen Nutzen von 2,6 Milliarden US-Dollar verzeichnen.
In Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter am chinesischen Arbeitsplatz ist der Weg jedoch noch lang.
Im März veröffentlichten Zhaopin und UN Women einen Bericht über Arbeitnehmerinnen, aus dem hervorgeht, dass sie im Allgemeinen immer noch ungerechte Behandlung erleiden. So sind die Gehälter für männliche Arbeitnehmer im Durchschnitt 23 Prozent höher als die ihrer weiblichen Kollegen. Gleichzeitig machen Männer etwa 81,3 Prozent der Führungskräfte aus.

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