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16-jährige gewinnt CCTVs „Chinas großer Gedicht-Wettbewerb"

2017-02-10 07:11:08 CRI

Während des traditionellen chinesischen Frühlingsfests stand eine Fernsehshow im Fokus der chinesischen Öffentlichkeit: CCTVs „Chinas großer Gedicht-Wettbewerb". Die Teilnehmer der Show kamen aus allen Gesellschaftsschichten. Sie konkurrierten darum, wer die meisten klassischen chinesischen Gedichte auswendig konnte und das größte Wissen über klassische Gedichte besaß.

Gewinnen konnte schließlich die 16-jährige Wu Yishu, eine Schülerin der der Shanghaier Fudan-Universität unterstehenden Schule. Auch die Zuschauer waren von dem jungen Mädchen begeistert, das „alle Vorstellungen erfüllt, wie eine gebildete Frau im antiken China sein sollte."

Wu Yishu war von klein auf ein Fan klassischer chinesischer Gedichte. Sie kann derzeit über 2.000 aufsagen. Nach der Show erklärte sie, „alte klassische Gedichte geben mir ein Gefühl, das mir moderne Menschen nicht geben können. Das Ergebnis des Wettbewerbs ist mir egal. Ich mag die Freude, die von den Gedichten vermittelt wird."

Aber Wu Yishu ist nicht die einzige Schülerin, die ihr Talent zeigen konnte. Auch die 16-jährige Jiang Wenye von der Shanghaier Mittelschule und die 13-jährige Hou Youwen von der Wenlai-Mittelschule in Shanghai versetzten die Zuschauer ins Staunen.

Hou Youwen konnte in einer Folge 27 Fragen in nur 119 Sekunden richtig beantworten. Damit war sie die schnellste der insgesamt 100 Teilnehmer. Sie begann bereits im Alter von zwei Jahren die Gedichtsammlung aus der Tang-Dynastie zu lesen. Inzwischen kann sie rund 1.000 klassische Gedichte rezitieren.

Als Jiang Wenye fünf Jahre alt war, hat sie - beeinflusst von ihren Eltern - einen Stapel Bücher gelesen, der so groß war, wie sie selbst. Mit zehn Jahren waren die von ihr gelesenen Bücher gestapelt doppelt so groß wie sie. In einem Jahr wird die 16-Jährige an der Hochschulaufnahmeprüfung teilnehmen. Trotz ihrer Liebe für Gedichte möchte sie an der Tsinghua- oder der Peking-Universität Naturwissenschaften studieren.

Der Medien-Experte Jin Zhiwei sagte, die Fernsehsendung habe den Poesie-Komplex der Chinesen ergriffen. Sie habe der Schönheit von klassischen chinesischen Gedichten eine präzise Erklärung im Fernsehen gegeben. Dadurch hätten Zuschauer mit den Teilnehmern, den Vorfahren, der Geschichte und dem Leben in den Dialog treten können.

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