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Antike chinesische Porträtmalereien in Berlin ausgestellt

2017-10-13 11:56:05 Xinhua

Besucher schauen sich ein Gemälde während der chinesischen Portraitmalerei-Ausstellung "Gesichter Chinas. Porträtmalereien der Ming- und Qing-Dynastien (1368-1912)" in Berlin. (Foto:Xinhua)

Besucher schauen sich ein Gemälde während der chinesischen Portraitmalerei-Ausstellung "Gesichter Chinas. Porträtmalereien der Ming- und Qing-Dynastien (1368-1912)" in Berlin. (Foto:Xinhua)

Europas erste große Ausstellung, die sich explizit chinesischen Porträtmalereien widmet, wurde am Mittwochabend, dem Tag, an dem China und Deutschland das 45. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen feierten, in Berlin enthüllt.

Die Ausstellung, die den Titel „Gesichter Chinas. Porträtmalereien der Ming- und Qing-Dynastien (1368-1912)“ trägt, umfasst mehr als 100 Malereien aus der Kollektion des Palastmuseums von Beijing und des Royal Ontario Museum von Toronto, von denen die meisten noch nie in Europa gezeigt wurden.

Organisiert durch das Museum für Asiatische Kunst des Staatsmuseums von Berlin, präsentiert die Ausstellung Bilder von Mitgliedern des kaiserlichen Hofes, Vorfahren, Militärfiguren und informelle Porträts von Künstlern und berühmten Frauen aus einem Zeitraum, der 500 Jahre umfasst.

Der chinesische Botschafter in Deutschland Shi Mingde sagte auf der Eröffnungszeremonie, dass „seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 45 Jahren, die Austausche zwischen unseren beiden Ländern seit jeher gewachsen sind.“

Laut dem Botschafter, haben die Kulturinstitutionen von beiden Ländern zur Feier des Jubiläums, gemeinsam eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen organisiert, um den kulturellen Austauschen zwischen China und Deutschland neue Impulse zu geben.

Wang Yamin, stellvertretender Direktor des Palastmuseums, sagte, die Ausstellung werde eine neue ästhetische Reise für die europäischen Zuschauer eröffnen und sie feststellen lassen, dass auch in China eine Tradition der Porträtmalerei existierte.

Die Porträtmalerei hat eine 2.000 Jahre alte Tradition in China. In der Mitte des 16. Jahrhunderts beginnend, leitete die späte Ming-Dynastie eine Ära des wirtschaftlichen Aufschwungs und der großen intellektuellen Offenheit ein, die dem Aufblühen des Genres zum Aufstieg verhalf, welches bis in die Qing-Dynastie anhielt.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung bewusst transkulturelle Beziehungen hervorgehoben, indem sie die chinesischen Porträts parallel zu einer Handvoll europäischer Meisterwerke aus der gleichen Zeit platziert. Der Kurator, Klaas Ruitenbeek, sagte gegenüber Xinhua, dass die Nebeneinanderstellung die Zuschauer einladen sollte, über die Unterschiede und Beziehungen zwischen den östlichen und westlichen Porträtmalereien nachzudenken.

Der Architekt Ernst Wolf Abee sagte Xinhua während des Besuchs auf der Ausstellung: „Wir haben die Porträts der Vorfahren in unserer Familie bewahrt. Darum ist es also sehr interessant zu sehen, wie wichtig es für die Chinesen ist, die Porträts ihrer Vorfahren zu bewahren. Ich mag die Landschaft, die Kleidung und auch die Art, wie die wohlhabenden Menschen früher ihren Status in diesen Porträts symbolisierten. "

Die Ausstellung wird bis zum 7. Januar des nächsten Jahres andauern.

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