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Die Initiative „16 plus 1“ bewirkt keine Spaltung Europas

2016-06-20 14:40:15 German.people.cn

„Die Zusammenarbeit zwischen China und Mittel- und Osteuropa ist ein wichtiger Bestandteil der chinesisch-europäischen Beziehungen. Diese Kooperation gilt sowohl als eine neue Form der Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Staaten, als auch als ein neues Beispiel für die Förderung der weiteren Vertiefung der chinesisch-europäischen Beziehungen“, so die Leiterin der Abteilung für europäische Angelegenheiten des chinesischen Handelsministeriums, Zhou Xiaoyan, auf einer Pressekonferenz kurz vor dem Antritt der Reise des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping nach Serbien und Polen.

Zhou betonte, die Zusammenarbeit zwischen China und Mittel- und Osteuropa (MOE) werde nicht die kooperativen Beziehungen zwischen der Volksrepublik und den anderen europäischen Staaten beeinträchtigen. Vielmehr trage sie zur Ausweitung und Verbesserung der chinesisch-europäischen Kooperation bei und fördere die umfassende und gleichmäßige Entwicklung der Zusammenarbeit im europäischen Raum.

Seit einigen Jahren verstärkt China im Rahmen seiner Europa-Politik die kooperative Beziehung zwischen China und den MOE-Staaten, dabei wird die Zusammenarbeit zwischen China und MOE als ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung der chinesisch-europäischen Beziehungen gesehen. China versichert, die Kooperation mit Mitgliedern der Europäischen Union (EU) im Rahmen der EU zu verfolgen und dass die Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Ländern auch die europäische Integration fördern könne.

China lädt stets Vertreter der EU zu Gipfeltreffen ein und gibt darüber hinaus im Zuge der „strategischen Agenda für die Zusammenarbeit zwischen China und der EU 2020“ regelmäßig offizielle Dokumente aus.

Die Zusammenarbeit zwischen China und MOE ist hilfreich für die Annäherung zwischen Westeuropa und Osteuropa, zudem fördert sie eine balanciertere Entwicklung der europäischen Integration. Dies gilt als Konsens in immer mehr europäischen Staaten und sogar in der internationalen Gemeinschaft.

Der EU-Botschafter in China erklärte nach dem Gipfeltreffen zwischen chinesischen und mittel- und osteuropäischen Staatsoberhäuptern 2014 in der serbischen Hauptstadt Belgrad, dass die Initiative „16 plus 1“ kompatibel mit den chinesisch-europäischen Beziehungen sei und für diese sogar noch einen Mehrwert biete. Die EU-Mitgliedsstaaten halten sämtliche Bestimmungen ein und seien bei ihrer Kooperation mit der Volksrepublik stets transparent.

Die amerikanische Nachrichten- und Presseagentur Associated Press (AP) berichtete, dass der serbischen Außenpolitikexpertin Aleksandra Joksimović zufolge die chinesischen Investitionen in Europa immer mehr zunehmen. Die EU sei nicht über die chinesisch-serbischen Beziehungen besorgt, da China und die EU gemeinsame wirtschaftliche Interesse zu suchen pflegen.

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