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Chinesische Universitäten erfreuen sich höheren globalen Rangs

2017-09-07 10:03:38 Xinhua

Insgesamt 66 Institutionen aus China waren auf einer weltweiten Universitätsrangliste inkludiert, welches hier am Dienstag von Times Higher Education veröffentlicht wurde.

Laut der 14. jährlichen Ausgabe der World University Rankings, einer Liste der 1.000 besten Universitäten aus 77 Ländern und Regionen, sind erstmals zwei Institutionen des chinesischen Festlands in den Top 30 und es befinden sich mehr chinesische Universitäten auf der Liste als je zuvor.

CHINESISCHE UNIVERSITÄTEN IM AUFSTIEG

Wichtige Institutionen, die ihren Platz auf der Liste seit dem Vorjahr verbessert haben, umfassen die Peking-Universität, welche vom 29. auf den 27. Platz aufstieg und denselben Rang wie die Universität Edinburgh und New York-Universität erreichte. Die Tsinghua-Universität stieg vom 35. Platz auf den 30. und überholte die Universität Melbourne, das Georgia Institute of Technology und die LMU München. Die Fudan-Universität stieg um 39 Plätze auf Platz 116.

Chinas Hongkong hat sechs Universitäten auf der diesjährigen Liste, darunter drei in den Top 100 und zwei in den Top 50. Die Universität Hongkong ist die beste Institution Hongkongs, mit Platz 40.

Das chinesische Festland ist nun das sechst-meistrepräsentierte Land in den Top 200. Es hat sieben Universitäten in dieser elitären Gruppe, verglichen mit vier im Vorjahr und wurde so zu Asiens erfolgreichster Region an der Spitze der Rangliste.

Phil Baty, Chefredakteur der Rankings von Times Higher Education, sagte: „Unsere Rangliste zeigt, dass die Verbesserungen in der höheren Bildung des asiatischen Riesen real und wachsend sind. Mit erstmals zwei Vertretern in Top 30 in der 13-jährigen Geschichte der Rangliste sind Chinas führende Universitäten heutzutage wirklich Teil der globalen Elite und überholen prestigeträchtige Universitäten in den USA, Großbritannien und Europa“. Als Experte für globale Universitäts-Rangliste seit 20 Jahren, sagte Baty, dass der Aufstieg der chinesischen höheren Bildung von großen Investitionen in Wissenschafts- und Technologiefächern angetrieben wurde.

„Chinesische Universitäten leisten hervorragende Arbeit in Wissenschaft, Technologie, Mathematik, Biowissenschaften“, sagt Baty und fügte hinzu, dass der nächste Schritt für China wäre, seine Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaftsprogramme zu verstärken. „Ich denke Kunst und Geisteswissenschaften sind sehr wichtig um eine Balance zu erreichen und die Kreativität zu bieten, die benötigt wird, um die Forschung auf die nächste Ebene zu bringen. Also ist das die Herausforderung. Eine weitere Herausforderung ist vielleicht, noch internationaler zu sein. Chinesische Universitäten waren wunderbar darin, chinesische Akademiker aus Amerika, aus Europa zurück nach China zu bringen, um wunderbare Universitäten aufzubauen“.

GLOBALE LANDSCHAFT

Global behielt die Universität Oxford den ersten Platz auf der Rangliste. Die Universität Cambridge stieg zwei Plätze auf den zweiten Rang und überholte das California Institute of Technology und die Universität Stanford, die den dritten Rang teilen. Gemessen an der Anzahl der Institutionen dominieren die Vereinigten Staaten weiterhin die Rangliste.

Bei der Bekanntgabe der Resultate der Rangliste am Dienstag auf dem World Academic Summit, sagte Baty, dass es überraschend war, dass zwei britische Universitäten den ersten und zweiten Platz erreicht hatten.

„Als führende Universitäten in in London, Großbritannien, haben sich Oxford und Cambridge sehr gut geschlagen. Doch ich denke, viele andere Universitäten in England stehen von größeren Herausforderungen. Sie verfügen nicht über so großzügige Mittel wie einige der großen chinesischen Universitäten heute“, sagte er.

Er war besorgt, dass Brexit die Rangliste beeinflussen könnte. „Wir haben Probleme mit Brexit und unseren internationalen Beziehungen. Also muss es Großbritannien vermeiden, isoliert zu werden und weiterhin nach außen blicken, sich bemühen, und mit allen Universitäten auf der Welt zusammenzuarbeiten.“

In Asien steht die National University of Singapore an der Spitze der Rangliste, mit dem global 22. Platz. Japans Flaggschiff, die Universität Tokio ist auf ihren niedrigsten Platz in der 13-jährigen Geschichte der Rangliste gefallen, auf Platz 46. Auch drei von Südkoreas führenden Universitäten sind zurückgegangen.

Baty glaub, dass der Trend zeigt, dass die globale Landschaft der höheren Bildung Veränderungen durchläuft. „Andere Ostasiatische Länder spüren die Konkurrenz vom Aufstieg Chinas. Ostasiatische Länder außerhalb Chinas werden hart daran arbeiten müssen, stabil zu bleiben, während ihr Nachbar in die globale Elite aufsteigt“.

Als eines der prestigeträchtigsten weltweiten Ranking-Systeme für Universitäten, hat Times Higher Education seit 2004 in jedem Jahr die World University Rankings veröffentlicht. Das System hat 13 separate Leistungsindikatoren, welche die volle Bandbreite der Kernaktivitäten einer Universität messen, darunter Lehre, Forschung, Wissenstransfer und internationaler Ausblick. Die 1.000 bewerteten Universitäten wurden von ihren akademischen Kollegen durch eine Umfrage bewertet, welche mehr als 20.000 Antworten von ranghohen Akademikern aus mehr als 140 Ländern und Regionen untersucht.

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