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Feature: Traditionelle chinesische Musik und Kunst vereinen sich bei Bühnenauftritt in Rom

2017-10-02 02:30:39 Xinhua

Das italienische Publikum hörte die Melodie der Pipa, oder der chinesischen Laute, die von zeitgenössischen Musikern in einem Theater gespielt wurde, das mit antiken chinesischen Gemälden dekoriert war.

Am Donnerstagabend brachten die Musiker den ganzen Charme und die Poesie der traditionellen chinesischen Künste in die italienische Hauptstadt, um einen der renommiertesten Musiktempel von Italien zu füllen: die Accademia Nazionale di Santa Cecilia.

Zhao Cong, die Hauptpipa, des China National Traditional Orchestra – und ihre Kollegen boten dem gemischten Publikum aus Italienern und Chinesen ein faszinierendes musikalische Experiment, bei dem antike chinesische Musik mit figurativer Kunst kombiniert wurde.

Die Veranstaltung, die von der chinesischen Botschaft, dem Büro für externe Kulturbeziehungen des chinesischen Ministeriums für Kultur und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia gefördert wurde, erlaubte es den Zuschauern die Musik der traditionellen Instrumente zu genießen, die selten zu hören und in Italien kaum bekannt sind.

Mit der Show sollte auch die Relevanz der kulturellen Beziehungen und der Austausche zwischen Italien und China und deren jeweiligen künstlerischen Disziplinen betont werden.

„Die Accademia Nazionale di Santa Cecilia freut sich mit großem Interesse auf den Fernen Osten, vor allem da viele unserer Studenten aus diesem Teil der Welt und besonders aus China kommen“, erzählte der Direktor der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Roberto Giuliani, dem Publikum.

Die Akademie hat tatsächlich Schüler aus 53 Ländern und die chinesischen Schüler repräsentieren die größte Gruppe unter ihnen.

Die Musiker führten eine Interpretation von „Frühlingsnacht am mondbeschienen Fluss“ mit vier Instrumenten auf, was von den antiken Versen des Dichters Zhang Ruoxu der frühen Tang-Dynastie inspiriert wurde. Die traditionellen chinesischen Instrumente harmonisierten hier mit dem „westlichen“ Klang des Pianos.

Während die Musik durch die Halle klang wurde das Gemälde „Betrachtung von Pflaumenblüten bei Mondlicht“ von dem berühmten Landschaftsmaler Ma Yuan, das auf das späte 12. und frühe 13. Jahrhundert datiert wird, auf die Bühne projiziert.

Während des Konzerts wurde jedes Lied von einem anderen Kunstwerk begleitet. Der chinesische Künstler He Jialin, Direktor der Abteilung für Erschaffung und Forschung der Chinesischen Nationalen Akademie der Malerei, wurde mit der Aufgabe betraut, die traditionellen Gemälde passend zu den musikalischen Kompositionen auszuwählen.

Die Idee der Verbindung von zwei verschiedenen Kunstformen war eine Bemühung, um das Publikum besser zu erreichen, laut Zhao.

„Musik ist eine sehr abstrakte Kunstform“, erklärte der Musiker.

„Wir sind der Ansicht, dass die Kombination mit der Kunst des Bildes – mit Gemälden, die die gleichen Gefühle der Musik vermitteln – eine gute Möglichkeit zur Steigerung des Verständnisses der Öffentlichkeit sein könnte.“

Neben Zhao traten noch drei andere bedeutende Künstler in der Show auf: Feng Mantian an der Zhongruan – oder - „Mondgitarre“ – Ding Xiaokui an der chinesischen Flöte und Liu Xingchen am Piano.

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