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China, Philippinen unterzeichnen 14 Abkommen, verstärken positive Dynamik der Beziehungen während Besuchs des Ministerpräsidenten

2017-11-16 10:06:34 Xinhua

China und die Philippinen unterzeichneten am Mittwoch 14 Kooperationsabkommen, während die Führungen beider Länder versprachen, die „positive Dynamik“ in den bilateralen Beziehungen zu verstärken.

Nach einem Treffen mit dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte sagte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang der Presse in Manila, dass sich die chinesisch-philippinischen Beziehungen verbessert hätten und beide Seiten hoffen, „zusammenzuarbeiten, um die Zeit nachzuholen, die wir verloren haben könnten“.

Li ist der erste chinesische Ministerpräsident seit einem Jahrzehnt, der den Philippinen einen offiziellen Besuch abstattete. Er kam zu einer Zeit in die Philippinen, in der die bilateralen Beziehungen aufwärmen, eine Entwicklung, die seit Dutertes Amtsübernahme im vergangenen Jahr anhält.

Li sagte, dass Dutertes Besuch in China im Oktober letzten Jahres ein „Eisbrecher“ gewesen sei und er dieses Mal gekommen sei, um die traditionelle Freundschaft fortzusetzen.

Die beiden Führungen bezeugten die Unterzeichnung der 14 Kooperationsabkommen zu Infrastrukturfinanzierung, Brückenkonstruktion, Anleiheemission, Drogenrehabilitation, Klimawandel, Schutz des geistigen Eigentums und Kooperation zu industrieller Kapazität.

Die Führungen kündigten auch den Beginn der Arbeit für zwei Brücken über Flüsse in Manila und zwei Drogenrehabilitationszentren in Mindanao an.

Mit Blick in die Zukunft sagte Li, dass China die Philippinen für die Ambisyon Natin 2040 Entwicklungsstrategie lobe und sich darauf freue, in die großangelegten Infrastrukturprogramme der Philippinen eingebunden zu sein.

Kooperationsstrategien, die 5 bis 10 Jahre umfassen, in Bereichen wie Infrastruktur könnten diskutiert und formuliert werden, um die Botschaft auszusenden, dass die chinesisch-philippinischen Beziehungen weiter voranschreiten werden, sagte er.

Li versprach 150 Millionen Yuan (22,7 Millionen US-Dollar) an Fördergeldern von der chinesischen Regierung, um beim Wiederaufbau des kriegsgebeutelten Marawi im Süden der Philippinen zu helfen.

Die philippinische Regierung verkündete im Oktober ihren Sieg über die Extremisten, die mit dem Islamischen Staat (IS) in Verbindung stehen, in Marawi, nach fast fünf Monaten heftiger Gefechte, die viele Teile der Stadt zerstört hatten.

Li sagte, er sei der Ansicht, dass der Wiederaufbau von Marawi unter Dutertes Führung schon sehr bald beendet werden würde und sich die lokalen Bewohner eines noch besseren Lebens erfreuen würden.

Seinerseits dankte Duterte China für die Hilfe in der Übernahme und dem Wiederaufbau von Marawi und die Hilfsleistungen zur Förderung der philippinischen „Aufbauen, Aufbauen, Aufbauen“-Infrastrukturentwicklungsinitiative.

„Es freut mich, die positive Trendwende und lebhafte Dynamik der philippinisch-chinesischen Beziehungen zu sehen“, sagte Duterte. „Die praktische Zusammenarbeit in vielen Bereichen bringt eine frühe Ernte von greifbaren Vorteilen.“

Er sagte, dass die gemeinsamen Bemühungen zur Verbesserung der Beziehungen den Frieden, die Stabilität und die Entwicklung in der Region gesichert hätten.

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