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China und Frankreich wollen bilaterale Partnerschaft fördern

2018-01-10 10:08:49 CRI

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist am Montag zu einem Staatsbesuch in China eingetroffen. Es ist der erste Chinabesuch eines Staatschefs im neuen Jahr und der erste Besuch eines europäischen Staatsoberhaupts seit dem 19. Parteitag der KP Chinas.

Am Dienstag trafen sich Staatspräsident Xi Jinping und Emmanuel Macron zu einem offiziellen Gespräch. Dabei zeigten sich beide Staatschefs einig, die traditionelle Freundschaft zwischen beiden Ländern auszubauen und die enge Partnerschaft voranzutreiben.

Xi Jinping meinte, beide Seiten sollten die Kooperation in den Bereichen Atomenergie, Luft- und Raumfahrt vertiefen. Zudem sollten neue Kooperationen ins Leben gerufen werden. In diesem Sinne sollten China und Frankreich in der Agrarwirtschaft und Lebensmittelbranche, im Gesundheitswesen, bei der nachhaltigen Entwicklung der Städte, in der umweltfreundlichen Produktion sowie im Finanzbereich stärker zusammenarbeiten. Beide Länder sollten ihre Errungenschaften in den Bereichen der Digitalwirtschaft, künstlichen Intelligenz und modernen Produktionsindustrie weiter entfalten und ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative ausbauen, um das Wachstum auf dem asiatischen und europäischen Kontinent gemeinsam zu fördern.

Macron äußerte sich positiv über seinen ersten Chinabesuch.

„Das ist mein erster Staatsbesuch in diesem Jahr und auch meine erste Asienreise. Ich bin der erste Staatschef eines EU-Landes, der seit dem 19. Parteitag der KP in China begrüßt wird. Das zeigt, wie wichtig die französisch-chinesischen Beziehungen für die beiden Länder sind."

Macron fügte hinzu, Frankreich halte den Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative für strategisch bedeutend. Durch diesen Besuch sollten beide Seiten intensive Dialoge anstoßen und die Zusammenarbeit in den Bereichen Atomenergie und Luft- und Raumfahrt intensivieren. Nicht zuletzt solle auch der Bildungs- und Kulturaustausch vertieft werden.

Nach dem Gespräch nahmen beide Staatschefs an der ersten Sitzung des bilateralen Unternehmerkomitees teil. Außerdem unterzeichneten beide Seiten ein Verständigungsmemorandum über die Errichtung des genannten Komitees sowie weitere Kooperationsdokumente zu Atomenergie, Raumtechnik, Umweltschutz und Landwirtschaft. Vor der Presse sagte Xi Jinping, China und Frankreich sollten gemeinsam die Schicksalsgemeinschaft der Menschheit etablieren.

„Präsident Macron und ich sind der Ansicht, dass sich die Welt mittlerweile in einer beispiellosen Phase komplexer Veränderungen befindet. Die Verbindung zwischen den Ländern ist stärker geworden. Der Prozess von Frieden und Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Gleichzeitig gibt es international auch viele destabilisierende Faktoren, die die Menschheit vor große Herausforderungen stellen. China und Frankreich sind Großmächte mit fester historischer, kultureller Grundlage und ständige Mitglieder des Weltsicherheitsrats. Sie tragen so eine besondere historische Verantwortung. Wir werden die chinesisch-französischen Beziehungen wahren und weiterentwickeln, um unseren beiden Völkern mehr Glück zu bringen."

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