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China zum Top-Investitionsziel gekürt: AmCham South China

2018-03-02 09:08:43 Xinhua

Die amerikanische Handelskammer in Südchina sagte am Donnerstag, China sei das Top-Investitionsziel für seine Mitglieder, hauptsächlich ausländisch finanzierte multinationale Unternehmen.

Für 53,3 Prozent der 215 befragten Unternehmen habe China den ersten Platz in ihren globalen Investitionsplänen eingenommen, laut dem jährlichen Weißbuch der Handelskammer zu Chinas Geschäftsumfeld und einem Sonderbericht über die Geschäftslage in Südchina.

Fast drei Viertel haben ihren vorrangigen Geschäftsschwerpunkt auf dem chinesischen Markt, während der Rest auf den Export ausgerichtet ist.

China bleibe aufgrund seines Potenzials für ein globales Marktwachstum für internationale Investitionen beliebt, heißt es.

Rund 90 Prozent gaben an, profitabel zu sein, der größte Teil davon rechne mit Gewinnen innerhalb von zwei Jahren. Unterdessen sagten fast 70 Prozent, dass die Investitionserträge in China im Jahr 2017 besser waren als anderswo.

„Ausländische Unternehmen sind vorsichtig optimistischer, da die zentralen und lokalen Regierungen Signale geben, dass sie den Markt öffnen und mehr ausländische Investitionen willkommen heißen werden“, sagte AmCham South China Präsident Harley Seyedin.

Seyedin applaudierte Chinas Engagement, alle in China registrierten Unternehmen gleich zu behandeln.

„Wir freuen uns auf ein faireres Spielfeld, auf dem wir alle gemeinsam profitieren können“, sagte er.

Rund 83 Prozent der Teilnehmer bewerteten das Geschäftsumfeld in Südchina als „gut“ bis „sehr gut“.

Der Optimismus scheint die Reinvestitionspläne beeinflusst zu haben. Die Befragten sagten, dass ihre kombinierten budgetierten Reinvestitionen für 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf 14 Milliarden US-Dollar steigen sollten, um den Betrieb auszuweiten und größere Marktanteile zu sichern.

Auch die Zahl derjenigen, die ihre Reinvestitionen in China im Jahr 2017 auf andere Märkte transferieren wollten, sank um 24,4 Prozentpunkte.

Zum ersten Mal war Guangzhou, die Hauptstadt der Provinz Guangdong, das beliebteste Investitionsziel unter 44 Städten in China, gefolgt von Shenzhen, Shanghai und Beijing.

Die Provinzregierung von Guangdong sei offener für ausländische Investitionen, insbesondere für die Anwerbung von hochrangigen Talenten, sagte die Kammer und fügte hinzu, dass die Regierung im Dezember 10 Maßnahmen eingeführt habe, um die Öffnung zu erweitern und ausländische Direktinvestitionen anzuziehen.

Die meisten Unternehmen nannten „steigende Personalkosten“, „Mangel an qualifiziertem Talent“ und „erbitterte lokale Konkurrenz“ als die drei wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen in Südchina. China und die Vereinigten Staaten können durch Kooperation gegenseitigen Vorteil und Win-Win erzielen, laut den beiden Dokumenten.

Seyedin sagte, dass Unternehmen aus China und den Vereinigten Staaten Ressourcen und Märkte voneinander benötigten.

„China transformiert seine Wirtschaft in eine durch Konsum, Dienstleistungen und Innovation angetriebene Wirtschaft, und viele Branchen in beiden Ländern, insbesondere der Dienstleistungssektor, können sich gegenseitig ergänzen“, sagte er.

Mit mehr als 2.300 Mitgliedern bietet AmCham South China dynamische Unterstützung vor Ort für amerikanische und internationale Unternehmen, die Geschäfte in Südchina betreiben.

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