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Zwei Drittel der Amerikaner besorgt über Handelsstreit zwischen China und USA

2018-04-10 10:37:26 CRI

Der Handelsstreit zwischen China und den USA wird nicht nur in den Medien intensiv diskutiert, sondern hat auch weltweit eine laute Debatte über den freien Handel losgetreten. Wie betrachten die Amerikaner die jetzige Handelssituation zwischen den beiden Ländern?

In Interviews lehnten alle Befragten die Einführung von zusätzlichen Zöllen auf chinesische Produkte durch die US-Regierung klar ab. Elizabeth Racine arbeitet in einer Denkfabrik in Washington. Sie sagte:

„Die gegenwärtige Handlungsweise der US-Regierung hat das in- und ausländische Umfeld für den Staat zerstört. Die von den USA vorher erzielten Ergebnisse wurden zunichte gemacht. Die jetzige Vorgehensweise ist wirklich schlecht, weil sie den Amerikanern keine Hoffnung bringt. Fast niemand traut der jetzigen Regierung."

Meinungsumfragen zufolge zeigen sich mehr als zwei Drittel der befragten Amerikaner besorgt über den gegenwärtigen Handelsstreit zwischen China und den USA. 52 Prozent der Amerikaner lehnen die Handelspolitik der US-Regierung ab. 43 Prozent der Amerikaner sind der Ansicht, die Zollpolitik könnte zu wachsender Arbeitslosigkeit in den USA führen.

Wenn die Zölle Chinas und der USA in Kraft treten, wie wird sich dies auf das Leben der amerikanischen Bevölkerung auswirken? Die meisten befragten Amerikaner sind der Meinung, dass die Zölle den Amerikanern schaden werden. Scott ist Geschäftsführer eines Reiseunternehmens. Er sagte:

„Die Warenpreise werden steigen, was natürlich eine schlechte Sache ist. Schon jetzt ist das Leben in Washington sehr hart. Mit einem Preisanstieg der Importwaren und verschärften Exportbedingungen wird das Leben hier noch schwieriger werden."

Mehrere Leute hoffen, dass China und die USA ihre Konflikte durch Verhandlungen schlichten können. Louise Levathes ist Autorin und hat mehrere Werke über China veröffentlicht. Sie sagte:

„Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der US-Regierung aus vernünftigen Leuten besteht. Meiner Meinung nach soll Herr Präsident seine verbalen Attacken einstellen. Diese Handlungsweise ist nutzlos sowohl für die gegenwärtige chinesisch-amerikanische Handelssituation als auch für die internationalen Beziehungen. Das Weiße Haus und das Außenministerium sollen erfahrene Vertreter einsetzen, um mit China direkt zu verhandeln."

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