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Trump: USA, China arbeiten zusammen, um ZTE wieder ins Geschäft zu bringen

2018-05-14 13:02:50 Xinhua

US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, dass Washington und Beijing daran arbeiten, den chinesischen Telekommunikationsausrüstungshersteller ZTE, der unter einem Exportverbot der USA leidet, wieder ins Geschäft zu bringen.

Die beiden Seiten „arbeiten zusammen, um dem großen chinesischen Telefonunternehmen ZTE eine Möglichkeit zu geben, schnell wieder ins Geschäft zu kommen“, schrieb Trump in einem Tweet.

Der Präsident fügte hinzu, dass er das US-Handelsministerium angewiesen habe, „es zu bewältigen“.

ZTE, einer der weltweit größten Hersteller von Telekommunikationsausrüstung, wurde gezwungen seine Haupttätigkeit weltweit einzustellen, nachdem das US-Handelsministerium Mitte April amerikanischen Unternehmen den Export von Produkten an das Unternehmen untersagt hatte.

Nach dem Exportverbot sagte ZTE, dass es aktive Gespräche mit den relevanten Parteien führe, um nach einer Lösung für die Angelegenheit zu suchen, und betonte, dass es der Einhaltung der Exportkontrolle große Bedeutung beimesse.

Die chinesische Öffentlichkeit und Regierung sind sehr besorgt über das Schicksal des Unternehmens, das rund 70.000 Menschen auf der ganzen Welt beschäftigt. Der Vorfall löste in China auch umfangreiche Diskussionen über die Notwendigkeit und Dringlichkeit aus, eine zuverlässige heimische Chipindustrie zu entwickeln.

Während der letzten chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelskonsultationen, die Anfang Mai in Beijing abgehalten wurden, legte die chinesischen Seite „feierliche Erklärungen“ bei den Vereinigten Staaten über den ZTE-Fall ein.

Die US-Delegierten antworteten, dass sie der Haltung Chinas „große Bedeutung beimessen“ und es Präsident Trump melden werden, laut einem Sprecher des chinesischen Handelsministeriums.

Das ZTE-Verbot wird voraussichtlich erhebliche Verluste für die wichtigsten amerikanischen Lieferanten des Unternehmens verursachen, in Bezug auf sowohl Einnahmen als auch Arbeitsplätze.

Laut einer Stellungnahme des kalifornischen Optik-Ausrüstungsherstellers NeoPhotonics vom April wäre der geschätzte Jahresumsatz des Unternehmens mit ZTE und seinen Zulieferpartnern ohne das Exportverbot um bis zu 5 Prozent gestiegen. Das Geschäft mit ZTE und seinen Partnern in der Lieferkette machte im Jahr 2017 rund 3 Prozent des Gesamtumsatzes von NeoPhotonics aus.

Als viertgrößter Handy-Anbieter auf dem US-Markt sagte ZTE, dass es geschätzte 130.000 High-Tech-Arbeitsplätze in Amerika unterstützt habe.

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