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Neues nationales Labor zum Schutz seltener Tiere in Sichuan

2018-06-27 09:25:20 CRI

Das Labor zum Schutz seltener Tiere wurde im nationalen Zentrum für Schutz und Erforschung der Pandabären in der Stadt Dujiangyan der südwestchinesischen Provinz Sichuan gegründet. Es handelt sich dabei um das erste derartige Labor auf nationaler Ebene in China.

Das Labor soll mehr wissenschaftliche Methoden bieten, um die wertvollen Tiere zu schützen. Dazu gehören nicht nur die Pandas, sondern auch andere seltene Tiere wie Schneeleoparden und Stumpfnasenaffen.

Zhang Hemin ist der stellvertretende Leiter des neuen Labors. Er erklärt die ursprüngliche Absicht hinter der neuen Forschungseinrichtung.

„Wir wollen mit Hilfe der Forschungen jene Faktoren herausfinden, die die Wildtiere bedrohen. Deswegen haben wir dieses Labor gegründet. Wir hoffen, dass wir bessere Wege finden, um die Probleme anzugehen."

Im letzten Jahr kündigte China an, einen riesigen Nationalpark in den Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu zu errichten, um den gefährdeten Tieren zu ermöglichen, sich freier zu bewegen. Insbesondere die Pandas, die in den abgelegenen Bergen dieser Region leben, sollen mehr Platz bekommen, um sich auszubreiten.

Der Park, der mit einer Fläche von mehr als 27.000 Quadratkilometern, etwa dreimal so groß wie der Yellowstone Nationalpark in den USA ist, besteht aus den komplexesten Landschaften und beheimatet unzählige Tierarten aus der ganzen Welt.

Dazu gehören 32 Wildtierarten, die vom Aussterben bedroht sind und unter stärkstem nationalen Schutz stehen und weitere 113 Arten, die auf dem zweithöchsten Schutzniveau stehen.

Zhang Hemin sagt, das Labor habe bereits mit einem dreijährigen Programm angefangen.

„Die größten Probleme, die wir in den ersten drei Jahren lösen wollen, betreffen die Reproduktionsbiologie, die Prävention und Bekämpfung von Krankheiten, die Zucht in freier Wildbahn sowie die Inzucht kleiner Populationen."

Das Labor arbeite mit drei Universitäten in Forschungsprojekten zusammen, so der Labordirektor Zhang Zhizhong.

„Wir arbeiten mit der Zhejiang Universität, der nordostchinesischen Forstwirtschafts-Universität und der Sichuan Universität zusammen, um die Genetik von Pandas und anderen Tieren zu erforschen und dadurch den Schutz der Wildtiere auf einer strategischen Ebene zu verbessern."

Zhang sagt, dass das Labor auch mit führenden Universitäten in Belgien und Großbritannien zusammenarbeitet. Ziel sei es, dass das Labor als eine globale Plattform für die Erforschung von Pandas und anderen gefährdeten Tieren dienen sollte.

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