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China will ausländische Investitionen stabilisieren und die Öffnung erweitern

2018-08-10 12:07:17 German.people.cn

Die Parteizeitung People’s Daily hat heute eine Bilanz über die chinesische Wirtschaft in der ersten Jahrhälfte 2018 veröffentlicht. Ausländische Investitionen sind ein wichtiges Thema. Laut der Zeitung haben sich die real genutzten ausländischen Investitionen stetig erhöht und sollen in den kommenden Monaten weiter stabilisiert werden.

Alle Länder ringen derzeit um Investitionen und haben dafür eine Reihe von politischen Maßnahmen ausgearbeitet. Die weltweiten ausländischen Gesamtinvestitionen 2017 sind jedoch um 23 Prozent auf 1,43 Billionen US-Dollar gefallen. Vor diesem Hintergrund haben sich die ausländischen Investitionen in China in den ersten sechs Monaten 2018 stabil erhöht. Die Zeitung zitiert eine Statistik des Handelsministeriums, wonach sich die real genutzten ausländischen Investitionen in der ersten Jahrhälfte 2018 in China um 4,1 Prozent auf 68,32 Milliarden US-Dollar vermehrt hätten. Nennenswert ist auch, dass von Januar bis Juni 29.591 neue Unternehmen mit ausländischen Investitionen gegründet worden sind, eine Zunahme von 96,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die chinesische Volkswirtschaft befindet sich noch in der Entwicklungsphase und verfügt über großes Potenzial. Der Markt dehnt sich aus und seine Struktur verbessert sich und wird aufgewertet. Die Konsumenten benötigen Produkte hoher Qualität in den Bereichen Information, Medizin, Gesundheitspflege, Finanzen und Kultur. Internationale Konzerne, die sich auf diese Bereiche spezialisieren, haben großen Spielraum in China, so die Parteizeitung.

Eine Konferenz des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) Ende Juli wies darauf hin, dass China die ausländischen Investitionen in der zweiten Jahrhälfte weiter stabilisieren und die Öffnung nach außen weiter vorantreiben wird. Dazu meint Bai Ming, stellvertretender Leiter des Büros für internationalen Markt im Forschungsinstitut des Handelsministeriums, dass die Errungenschaften der chinesischen Volkswirtschaft in den vergangenen 40 Jahren durch die Öffnung nach außen erzielt worden seien. Eine künftige schnelle Entwicklung von hoher Qualität befördere ebenfalls die weitere Öffnung. Die ausländischen Investitionen spielen eine große Rolle bei der Förderung des Wirtschaftswachstums und der Vertiefung der Reform. Sie sollen zudem die Umstrukturierung und Verbesserung der Wirtschaft ankurbeln. China müsse die neuen Politikmaßnahmen für das Lockern des Marktzugangs, die Verbesserung des Investitionsumfelds und die Verstärkung des Schutzes fürs geistige Eigentum so schnell wie möglich umsetzen, um eine neue Ära der Öffnung zu schaffen.

Zum Schluss des Artikels zitiert die Zeitung die Angaben vom Sprecher des Handelsministeriums, wonach der chinesische Markt unbeschränktes Potenzial habe. Das Geschäftsumfeld werde ständig verbessert und hochqualifiziertes Personal ausgebildet. China sei zuversichtlich, die Entwicklung hoher Qualität durch die Nutzung von ausländischen Investitionen zu realisieren und das Land zum Favoritenstandort von ausländischen Investoren zu machen.

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