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Erster gemeinsamer deutsch-chinesischer TCM-Master-Studiengang ins Leben gerufen

2018-09-13 11:14:03 Xinhua

Der erste Deutsch-Chinesische gemeinsame Master-Studiengang Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) wurde am Mittwoch in Hamburg in einer Universitätsklinik eröffnet.

Das dreijährige Programm wird gemeinsam von der Shanghaier Universität für Traditionelle Chinesische Medizin, dem HanseMerkur Center für TCM am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und der UKE Academy for Training and Career angeboten.

Es wird in jedem Studienjahr in Deutschland rund zehn Doktoranden rekrutieren, die ihre Ausbildung in westlicher Medizin absolviert haben. Laut Sven Schröder, Leiter des HanseMerkur Centers, würde das Curriculum nach den akademischen Anforderungen chinesischer TCM-Universitäten entwickelt.

TCM ist „extrem beliebt“ bei Patienten, und Studenten, die sich für das Programm bewerben, streben nach dem Erlangen einer östlichen und westlichen Sichtweise oder wenden integrative Medikamente in ihren Praxen an. Schröder erhellte die Motivation der Studenten und fügte hinzu, dass TCM in Deutschland hauptsächlich zur Behandlung von Schmerzen und chronischen Krankheit wie neurologischen Krankheit eingesetzt werde.

Einige der Studenten hätten bereits eigene Kliniken und praktizieren Akupunktur, aber sie wollen ein grundlegendes Wissen über TCM erwerben, sagte er gegenüber Xinhua.

Nach dem Plan sollen neben Kursen von deutschen Professoren einmal im Jahr Studenten nach Shanghai fliegen, um dort zu studieren, und chinesische Lehrer zweimal im Jahr nach Hamburg kommen. Jeder Student wird von einem deutschen und einem chinesischen Tutor betreut werden.

Hu Hongyi, stellvertretender Leiter der Shanghaier Universität für Traditionelle Chinesische Medizin, bezeichnete die Einweihung als einen „wichtigen Schritt auf dem Weg, der vor drei Jahren begann“ und betonte, dass beide Seiten eng zusammengearbeitet hätten, um dies zu erreichen.

„Die 30-jährige Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai gab uns eine Basis für dieses Projekt und das Master-Programm ist ein Beispiel für die intensive Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern“, fügte Schröder hinzu.

Die TCM-Ausbildung wird in Deutschland normalerweise von Ärzteverbänden organisiert, aber Schröder glaubt, dass es vorteilhafter wäre, sie in das Universitätsbildungssystem einzubringen, so dass Studenten sich in die Wissenschaft der TCM vertiefen und zu Publikationen beitragen können.

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