menu
seacher

Landwirt in Pennsylvania besorgt über Handelsstreit zwischen China und den USA

2018-09-20 10:41:28 CRI

Der von den USA angestiftete Handelsstreit mit China dauert bereits zwei Monate an. Doch die US-Regierung besteht immer noch darauf, eine neue Runde Zusatzzölle auf Waren aus China zu verhängen. Der Handelsstreit hat unmittelbar zahlreiche Landwirte der USA negativ beeinflusst.

William Boyd ist ein Landwirt für Sojabohnen in Pennsylvania. Er hat eine etwa zwei Quadratkilometer große Farm für Sojabohnen und Mais in der Nähe von Lehigh Valley.

„Der Preis unseres Getreides ist um 25 Prozent gesunken. Jeglicher Gewinn ist nun dahin."

Wie Boyd mitteilte, mussten er und andere Landwirte in der Nähe die negativen Folgen der unangemessenen Politik der US-Regierung hinnehmen. Da Getreide wie Sojabohnen nicht mehr reibungslos nach China und in andere ausländische Märkte exportiert werden können, sei der Preis für Sojabohnen pro Scheffel auf dem US-Markt seit April des laufenden Jahres bereit um zwei US-Dollar gesunken. Trotz der guten Ernte im Herbst mussten die Landwirte den Preis ihrer Produkte senken, wodurch der Profit bei weitem verringert worden sei.

Seitdem die USA Handelskriege gegen China, Mexiko, Kanada und andere Haupthandelspartner führen, haben diese Länder auch Gegenmaßnahmen ergriffen. Dazu gehört der Erlass von Zusatzzöllen auf Sojabohnen und Schweinefleisch aus den USA. Statistiken des Sojabohnenverbands zufolge wurden fast ein Drittel der Sojabohnen nach China exportiert.

Über den Plan der US-Regierung über landwirtschaftliche Subventionen in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar sagte Boyd, dieser Plan decke nur wenige Getreidesorten ab. Diese Subventionen könnten die Verluste der Landwirte nicht kompensieren.

„Ich war von Anfang an gegen einen Handelskrieg. Davor haben sich unsere Sojabohnen und unser Mais gut verkauft. Wir hatten auch gute Profite. Doch der Handelskrieg von Trump hat alles ruiniert. Er wusste, dass dieses Verhalten den Getreidepreis negativ beeinflussen würde. Trotzdem hat die Regierung auf das Interesse der US-Landwirte verzichtet und den Handelskrieg beschlossen."

Am 13. September hat die American Farm Bureau Federation (AFBF) der Landwirtschaftskommission im US-Senat eine Erklärung eingereicht. Darin wurde die US-Regierung zu Verhandlungen mit ihren Handelspartnern aufgefordert, um weitere Verluste für die Landwirte zu vermeiden.

NEWSLETTERS

Geben Sie hier ihre E-Mail Adresse ein, um unseren Newsletter zu abonnieren

Kommentare

Sind Sie Mitglied?Sind Sie schon eingeloggt?