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Mitarbeiter einer US-Firma besuchen China während des Frühlingsfests

2019-02-08 07:53:01 CRI

20 Mitarbeiter der US-amerikanischen Filiale der Firma Fuyao Glass weilen nun in der Stadt Fuqing in der südostchinesischen Provinz Fujian. Es ist das dritte Mal, dass die Firma eine solche Reise nach China veranstaltet. Ziel ist, dass die Mitarbeiter aus China und den USA gegenseitig kennenlernen und sich austauschen.

Die 37-jährige Angestellte Lashana Crawford arbeitet seit zwei Jahren für die Firma Fuyao. In diesem Jahr hat sie die Gelegenheit bekommen, nach China zu reisen.

„Ich bin begeistert, dass ich diese Reise machen kann. Ich bin noch nie ins Ausland gereist, das ist für mich das erste Mal. Ich arbeite jeden Tag hier und ich habe das Gefühl, dass ich konstant Fortschritte erziele, neue Dinge und neue Methoden lerne. Deshalb bin ich wirklich begeistert. Ich freue mich auf eine Reise nach China, um eine neue Kultur und eine neue Arbeitsweise kennenzulernen. Meine Erfahrungen will ich im Anschluss an die Reise mit meinen Kollegen teilen."

Neben den berühmten Sehenswürdigkeiten wird die Gruppe auch die Filiale in der nordchinesischen Stadt Tianjin und das Hauptquartier in Fuqing besuchen, um sich dort mit den chinesischen Kollegen auszutauschen. Richard Melson freut sich sehr auf den Besuch in Tianjin.

„Wir haben eine Schwesterfabrik in Tianjin. Ich will herausfinden, wie sich das Management unter verschieden kulturellen Hintergründen voneinander unterscheidet. Wie verwaltet man die Produktionsanlagen? Wie sieht die Kommunikation aus? Und wie wird der Produktionsprozess organisiert? So kann ich die chinesischen Erfahrungen mit meiner Arbeit kombinieren und schauen, ob ich die Effizienz in meinen Arbeitsbereich erhöhen kann."

Die Stadt Moraine im US-Bundestaat Ohio liegt im sogenannten „Rostgürtel", der Industrieregion des Landes. Als die globale Finanzkrise begann, schaltete General Motors die Fabrik in Moraine ab. Tausende Mitarbeiter waren arbeitslos. Die chinesische Firma Fuyao Glass GmbH kaufte die Fabrik und machte sie zu ihrer ersten US-Filiale. Die Fabrik wurde im Oktober 2016 in Betrieb genommen und ist nun die größte einzelne Glasfabrik weltweit. Dadurch konnten rund 2200 Einwohner wieder Jobs finden.

Rodney Brickey hat schon im Jahr 2017 an der Reise nach China teilgenommen. Durch seine erste Reise nach China hat er viel gelernt, so Brickey.

„Es macht mir viel Spaß, die Arbeitsweise der Chinesen genau zu beobachten. Ich kann es mit der Art und Weise in den USA vergleichen, und den anderen Kollegen zeigen, wie wir arbeiten und gemeinsam Erfolge erzielen können. Teamwork ist der einzige Weg zum Erfolg. Ich finde es gut, dass ich die chinesische Kultur und all diesen Dingen hier kennengelernt habe. Nun kann ich meine chinesischen Kollegen besser verstehen, weil die chinesische Kultur mir vertrauter ist.

Fuyao GmbH hat insgesamt 600 Millionen US-Dollar in die Fabrik in Ohio investiert. Es war die größte Investition aus China in dem Bundesstaat. Dies wurde von den lokalen Medien mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Im Juli 2017 berichtete beispielsweise die Zeitung „New York Times" über einige Probleme in der Fabrik, darunter die Beschäftigungslage, die Produktionssicherheit sowie den Kulturschock.

Am Anfang braucht man doch Zeit für Anpassung für beide Kulturen. Die Fabrik ergreift entsprechende Maßnahmen, um die unterschiedliche Kultur zu versöhnen. So könne das gegenseitige Vertrauen zwischen den amerikanischen und chinesischen Mitarbeitern allmählich aufgebaut werden, so Brickey.

„Es gab anfänglich selbstverständlich kulturelle Unterschiede. China und die USA liegen weit voneinander entfernt. Die Art und Weise, etwas zu tun, ist anders. Es war schwer am Anfang. Das ist verständlich, weil wir uns nicht so gut kennen und verstehen. Heute ist schon viel besser und in Zukunft soll es viel besser werden."

Dem Manager der US-Filiale Liu Daochuan zufolge sei die Kommunikation die größte Herausforderung für die Firma. Die chinesischen Unternehmen müssten sich Mühe geben, um die kulturellen Differenzen erfolgreich zu überwinden.

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