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Hongkongs Wirtschaft aufgrund andauernder Demonstrationen verschlechtert

2019-08-09 11:32:04 CRI

Der Sekretär für Handel und wirtschaftliche Entwicklung der Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Edward Yau, hat darauf hingewiesen, dass Hongkongs Wirtschaft in der ersten Jahreshälfte von mehreren äußeren Faktoren beeinflusst worden sei, darunter auch vom Handelsstreit zwischen China und den USA. Alle ökonomischen Indizes, darunter das lokale BIP, der Im- und Export sowie der Güterhandel, seien zurückgegangen. Das Senkungsausmaß liege zwischen fünf Prozent und zehn Prozent. Aufgrund der Unruhe seit Mitte Juni habe sich die Hongkonger Wirtschaft noch weiter verschlechtert:
„Seit Mitte Juni hat sich die Hongkonger Wirtschaft, die bereits eine Abwärtstendenz aufwies, noch weiter verschlechtert. Wir stehen vor verdoppelten Beeinträchtigungen. Einerseits bestehen die äußeren Risiken weiterhin, andererseits schafft die zuletzt in Hongkong herrschende Unruhe einen noch größeren Druck für verschiedene Branchen. Wir hoffen daher, dass die aktuelle Unruhe beendet wird. Die gesellschaftliche Atmosphäre muss entspannt werden. Nur dann können wir uns den wirtschaftlichen Problemen widmen."
Yau fügte hinzu, bezüglich des Tourismus hätten bereits 22 Länder aus Angst vor den Demonstrationen in Hongkong Reisewarnungen ausgesprochen. Im Juni sei die Übernachtungsrate der Hotels in Hongkong um drei Prozent gesunken. Die Rate der Hotels auf Hongkong Island habe sogar einen zweistelligen Rückgang verzeichnet.
Der Sekretär für Transport und Gebäude, Frank Chan, erklärte, Handel und Logistik gehörten zu den vier großen Stützsektoren Hongkongs. Sie machten rund 21 Prozent des lokalen BIP aus. Die Logistikbranche sei mit der Arbeit und dem Leben von über 180.000 Hongkongern verbunden. Die Regierung der Sonderverwaltungszone fürchte, dass die gesellschaftliche Instabilität die Logistikbranche weiter beeinträchtigen könne. Dies werde auch das Leben der Beschäftigten beeinflussen:
„Die Entwicklung der Luft- und Meerestransportindustrie in Hongkong war schwer zu erreichen und ist eine Folge der Bemühungen der Hongkonger in den letzten mehr als 100 Jahren. Hongkongs Flughafen und Hafen stehen vor heftiger Konkurrenz. Die erreichten Errungenschaften sollten wir verstärkt schützen. Ich spreche alle Menschen an: Wer Hongkong liebt, sollte der Sonderverwaltungszone eine schönere Zukunft geben und den nächsten Generationen eine gute Grundlage hinterlassen, damit sie einen umfassenden Entwicklungsraum mit enormen Möglichkeiten erbt. Ich hoffe, die Gesellschaft gibt ihre Vorurteile auf und sagt ‚Nein' zu Gewalt."

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