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China unzufrieden mit Treffen von Bundesaußenminister Maas mit Hongkong-Separatist

2019-09-11 11:12:58 CRI

China ist unzufrieden mit dem Treffen zwischen dem deutschen Bundesaußenminister Heiko Maas und dem Hongkong-Separatisten Joshua Wong am Montag in Berlin.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, erklärte am Dienstag in Beijing, China sei dagegen, dass dem Hongkonger Separatisten die Einreise nach Deutschland erlaubt worden sei und er sich öffentlich mit Maas getroffen habe.
China habe bei der deutschen Seite bereits ernsthafte Beschwerde eingelegt, sagte Hua am selben Tag auf einer Pressekonferenz.
Während des China-Besuchs der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sie klar zum Ausdruck gebracht, dass sie das Prinzip „ein Land, zwei System" unterstütze. Sie habe sich auch gegen die Gewalt in Hongkong ausgesprochen, so Hua Chunying. Gleichzeitig habe Deutschland die Aktivitäten von Joshua Wong in Deutschland zugelassen und der Bundesaußenminister habe sich mit ihm getroffen. Was wolle Deutschland damit erreichen? China fordere Deutschland zur Einhaltung seiner Versprechen auf. Deutschland solle den radikalen separatistischen Kräften in Hongkong kein falsches Signal senden. Als Bundesaußenminister Deutschlands solle sich Heiko Maas an das Völkerrecht und die grundlegenden Regeln der internationalen Beziehungen halten. Er solle die chinesisch-deutschen Beziehungen fördern und nicht zu einem Zerstörer der bilateralen Beziehungen werden.
Hua Chunying betonte ferner, die Hongkong-Angelegenheiten gehörten zur Innenpolitik Chinas. Keine ausländische Regierung oder Person habe das Recht, sich in diese einzumischen. Jegliches Verhalten und jegliche Absicht, China mithilfe auswärtiger Kräfte zu spalten, seien zum Scheitern verurteilt.
Einzelne deutsche Medienanstalten und Politiker hätten diese Gelegenheit als politische Show genutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen, so die Ministeriumssprecherin weiter. Diese Vorgehensweise sei komplett falsch und ein Akt der Respektlosigkeit sowie eine Einmischung in die Innenpolitik Chinas.

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