menu
seacher

Produktivere China-EU-Beziehungen zeichnen sich ab

2019-12-03 11:26:15 German.people.cn

Ursula von der Leyen hat am Sonntag die Präsidentschaft der Europäischen Kommission zu einem vielversprechenden Zeitpunkt für die Beziehungen zwischen China und der Europäischen Union übernommen, da diese sich in diesem Jahr weiterhin positiv entwickelt haben.
Während der chinesische Präsident Xi Jinping, Ministerpräsident Li Keqiang und andere hochrangige chinesische Regierungsmitglieder in diesem Jahr mehrfach nach Europa reisten, besuchten auch Staats- und Regierungschefs wichtiger EU-Länder wie der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel China. Der häufige Austausch auf hoher Ebene zwischen beiden Seiten hat dazu beigetragen, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und das gegenseitige politische Vertrauen zu stärken.
Während des 21. China-EU-Gipfeltreffens im April legten Beijing und Brüssel klare Ziele für die künftige bilaterale Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen fest, einschließlich der Erreichung entscheidender Fortschritte für den Abschluss eines ehrgeizigen umfassenden Investitionsabkommens zwischen den beiden Seiten im Jahr 2020.
Im Rahmen des China-Besuchs von Macron Anfang November wurden die erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen über ein Abkommen über geografische Angaben zwischen China und Europa bekanntgegeben. Dies wurde von Beijing als ein Meilenstein für die Vertiefung der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen China und der EU begrüßt.
Diese substanziellen Fortschritte bringen beiden Parteien nicht nur echte Vorteile, sondern stärken auch das Vertrauen in eine bessere Zukunft ihrer Beziehungen.
Mit Blick auf die Zukunft müssen China und die EU anlässlich des 45. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im nächsten Jahr noch enger zusammenarbeiten, um ihre praktische und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Handel, zu vertiefen.
Offizielle Statistiken des chinesischen Handelsministeriums zeigen, dass der beidseitige Handel zwischen China und der EU 2018 ein Rekordhoch von 682,2 Milliarden Dollar erreichte, ein Anstieg von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Zudem erreichte Chinas Handel mit der EU in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 508 Milliarden US-Dollar, wobei die EU nach Angaben der chinesischen Zollbehörde wichtigster Handelspartner blieb.
Angesichts der weltweit zunehmenden Tendenz des Handelsprotektionismus und des Wirtschaftsnationalismus sind diese Errungenschaften in der Tat hart erkämpft und spiegeln mittlerweile das tiefgreifende Potenzial der bilateralen Handelsbeziehungen wider.
Während sich China weiter öffnet und das Geschäftsumfeld für ausländische Investoren verbessert, werden Unternehmen aus der EU immer mehr Möglichkeiten auf dem bevölkerungsreichsten Verbrauchermarkt der Welt erhalten.
In der Zwischenzeit ist die EU gut beraten, chinesische Unternehmen fair, gerecht und nichtdiskriminierend zu behandeln.
Ein weiterer wichtiger Bereich, in dem beide Seiten noch enger zusammenarbeiten müssen, ist die Wahrung des Multilateralismus, da beide Parteien ähnliche Ansichten und breite gemeinsame Interessen teilen, um sich gemeinsam einigen der dringendsten Herausforderungen der Welt wie dem Klimawandel und der Terrorismusbekämpfung zu stellen.
In einer Zeit, in der „strategische Autonomie“ das neue Schlagwort in Brüssel ist, ist es wichtiger denn je zu erkennen, dass China und die EU eher Partner als Rivalen sind und dass ihre gemeinsamen Interessen weitaus größer sind als ihre Unterschiede.

NEWSLETTERS

Geben Sie hier ihre E-Mail Adresse ein, um unseren Newsletter zu abonnieren

Mehr zum Thema:

Kommentare

Sind Sie Mitglied?Sind Sie schon eingeloggt?