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Dschibutis Präsident Guelleh trifft Wang Yi

2020-01-10 08:44:10 CRI

Am Donnerstag hat sich Ismail Omar Guelleh, Präsident des afrikanischen Staates Dschibuti, in der gleichnamigen Hauptstadt Dschibuti mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi getroffen.
Guelleh sagte, die bilateralen Beziehungen wiesen eine tiefgehende Entwicklung auf und seien von großen Kooperationserfolgen in verschiedenen Bereichen geprägt. Dschibuti hege freundschaftliche Gefühle gegenüber der chinesischen Bevölkerung und betrachte China als einen aufrichtigen Freund und einen unentbehrlichen Partner. Dschibuti würdige die bilaterale strategische Partnerschaft und danke herzlich der chinesischen Regierung und Bevölkerung für deren Unterstützung für Dschibutis sozioökonomische Entwicklung. Sein Staat wolle mit China die Kooperationen in der „blue economy“ – also der blauen Wirtschaft, die mit dem Schutz der Meere vereinbar ist – und in der Digital-Ökonomie ausbauen und das Niveau der bilateralen wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit erhöhen. Die Eisenbahnlinie zwischen Addis Abeba und Dschibuti Stadt diene den regionalen Verbindungen und der ökonomischen Integration und sei bereits zu einem Vorbild der afrikanisch-chinesischen Kooperation geworden. Dschibuti wolle sich aktiv an der Umsetzung der Seidenstraßen-Initiative beteiligen und entsprechende Projekte auf dem Beijing-Gipfel des chinesisch-afrikanischen Kooperationsforums umsetzen.
Wang Yi erwiderte, die bilaterale strategische Partnerschaft weise eine Entwicklung hohen Niveaus auf. Präsident Guelleh schenke den Beziehungen zu China immer große Aufmerksamkeit. In den letzten drei Jahren sei Guelleh dreimal nach China gereist, was einen historischen Beitrag zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen geleistet habe. China und Dschibuti respektierten sich nach wie vor gegenseitig und unterstützten sich einander, was zu einem Muster der Kooperation von gegenseitigem Nutzen zwischen großen und kleinen Staaten geworden sei. China unterstütze unbeirrt Dschibutis Entwicklung gemäß eigenen Gegebenheiten.
Am gleichen Tag führte Wang Yi in Dschibuti auch ein Gespräch mit seinem dortigen Amtskollegen, Mahmoud Ali Youssouf. Danach nahmen beide Chefdiplomaten gemeinsam an einer Pressekonferenz teil.

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