menu
seacher

Es ist zu früh, um von einer Finanzkrise zu sprechen

2020-03-24 07:05:22 German.people.cn

Trotz des jüngsten Zusammenbruchs des globalen Finanzmarktes infolge der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) sei es noch zu früh, um von einer Finanzkrise zu sprechen, sagte ein Vizegouverneur der chinesischen Zentralbank am Sonntag.
Chen Yulu, Vizegouverneur der Volksbank von China (PBOC), stellte fest, dass eine globale Finanzkrise nicht nur einen anhaltenden Zusammenbruch des Panikmarktes verursache, sondern in der Regel auch den Bankrott wichtiger Finanzinstitute und schwere Schäden für die Realwirtschaft auslösen könne.
Viele Länder haben Gegenmaßnahmen gegen die Marktturbulenzen ergriffen. Die Auswirkungen müssen erst noch beobachtet werden, sagte Chen auf einer Pressekonferenz.
Die Auswirkungen der Pandemie auf die Weltwirtschaft sei eine gemeinsame Herausforderung für alle, sagte Chen und forderte alle Länder auf, die Koordinierung der Makropolitik einschließlich der öffentlichen Gesundheit und des Handels sowie der Steuer- und Finanzpolitik zu verbessern.
Obwohl Chinas Kampf gegen COVID-19 noch keinen endgültigen Sieg errungen habe, gebe das Land sein Bestes, um der internationalen Gemeinschaft bei der Eindämmung der Pandemie zu helfen, betonte Chen.
Die PBOC ihrerseits habe die politische Koordinierung mit internationalen Organisationen und großen Zentralbanken gestärkt und gleichzeitig die Zentralbanken der G20-Gruppe und der großen internationalen Finanzorganisationen über den Einfluss und die wirksame Reaktion auf den COVID-19-Ausbruch informiert.
Chen betonte: „China unterstützt internationale multilaterale Plattformen und Institutionen wie die G20 und den Internationalen Währungsfonds (IWF) dabei, eine positive Rolle bei der Koordinierung der Politik und der Krisenhilfe zu spielen, um die globale Pandemie wirksam einzudämmen und die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte stabil zu halten.“
Chinas Finanzmarkt habe den externen Schocks standgehalten und sei äußerst stabil geblieben. Die chinesische Regierung verfüge über ausreichend politischen Spielraum und Instrumente zur Bewältigung der Auswirkungen.
Während China an der internationalen makropolitischen Koordinierung teilnehme, werde es als globale Finanzmacht daran arbeiten, den Heimatmarkt gemäß den bestehenden Grundsätzen und politischen Rahmenbedingungen stabil zu halten. Dies sei der beste Weg, um zur globalen Finanzstabilität beizutragen.

NEWSLETTERS

Geben Sie hier ihre E-Mail Adresse ein, um unseren Newsletter zu abonnieren

Kommentare

Sind Sie Mitglied?Sind Sie schon eingeloggt?